Die Aprilscherze im Kryptomarkt
Dieser Aprilscherz ist gescheitert: Am 1. April kündigte der Content-Manager der Ethereum-basierten Crowdfunding-Plattform Juicebox eine erfolgreiche Finanzierungsrunde in Höhe von 69 Millionen US-Dollar an.

Dieser Aprilscherz ist misslungen: Am 1. April kündigte der Content-Manager der Ethereum-basierten Crowdfunding-Plattform Juicebox eine erfolgreiche Finanzierungsrunde von 69 Millionen US-Dollar an. Die Tweet bezog sich auf den Risikokapitalgeber Paradigm.
Leider ist diese Finanzierungsrunde jedoch nie zustande gekommen. Eine Stunde nachdem der Tweet live ging, entfernte "brileigh.eth" View post on X: "Happy April Fools day y'all!".
Gegen die Zeit hatte der Tweet jedoch bereits Wirkung gezeigt: Der Preis des Tokens JBX stieg nach der Ankündigung der vermeintlichen Finanzierungsrunde um zwölf Prozent – und fiel um 15 Prozent, nachdem klar wurde, dass es ein Scherz war. Das Briliegh.eth-Konto ist seither privat gestellt.
Auf X (ehemals Twitter) reagierten Menschen mit Unverständnis auf den Aprilscherz: "Was war hier eigentlich die Absicht des Scherzes?" fragte ein Nutzer, während andere schlicht forderten: "Gefängnis".
Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich beim Kryptoprojekt Waves. Der Gründer "Sasha" kündigte auf View post on X: "Waves wird in eine KI-Kette umbenannt und das Waves-Ticker wird durch AI ersetzt. Waves wird auch mit GPT fusionieren".
Der Kurs des Tokens stieg dadurch um fünf Prozent, verlor dies aber schnell wieder, als klar wurde, dass der Tweet nicht ernst gemeint war. Einige Nutzer hatten jedoch keine Lust zu lachen: "Das Einzige, womit es zusammengeführt werden müsste, ist der FTX-Prozess, weil es Betrug ist".
Der Aprilscherz von BitMEX Research war relativ harmlos. View post on X erklärte das Kryptohandelsplattform, dass es keine Auszahlungen aus Grayscale's Bitcoin ETF gegeben hatte. Kurz darauf stellte der Account klar, dass mehr als 300 Millionen US-Dollar aus dem ETF geflossen waren.