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Stecken russische Hacker hinter dem FTX-Hack statt Lazarus?

Wie das Blockchain-Intelligence-Unternehmen Elliptic herausgefunden hat, sitzen wahrscheinlich russische Hacker hinter einem FTX-Hack aus dem November.

Stecken russische Hacker hinter dem FTX-Hack statt Lazarus?

Wie das Blockchain-Intelligence-Unternehmen Elliptic herausgefunden hat, sitzen wahrscheinlich russische Hacker hinter einem FTX-Hack aus dem November.

Nur wenige Stunden nachdem FTX zusammengebrochen war, stahlen Hacker 400 Millionen Dollar von der Krypto-Börse. Jetzt hat das Blockchain-Intelligence-Unternehmen Elliptic herausgefunden, dass russische Hacker wahrscheinlich dahinterstecken. Dies wurde berichtet vom Crypto-Nachrichtenportal Coindesk.

Bislang ging man davon aus, dass die nordkoreanische "Hacker-Armee" Lazarus hinter dem Angriff steckte. Es gab auch Berichte über Insider-Beteiligung.

Die Angreifer hatten die gestohlenen Coins, überwiegend Ether (ETH), fünf Tage lang unangetastet belassen. Danach wurden 65.000 ETH im Wert von 100 Millionen Dollar über den RenBridge-Dienst auf die Bitcoin-Blockchain transferiert. Dadurch nutzten die Angreifer angeblich den Kryptomixer ChipMixer, um ihre Spuren zu verwischen.

Obwohl Elliptic weiterhin betont, dass Insider bei FTX sowie Lazarus Verdächtige bleiben könnten, halten sie russische Hacker für wahrscheinlicher:

"Von den gestohlenen Geldern, die über Chipmixer nachverfolgt werden können, lassen sich beträchtliche Beträge mit russisch verbundenen kriminellen Gruppen in Verbindung bringen", sagt Elliptic gegenüber Coindesk.

Durch den Hack wurde der Angreifer kurzzeitig zu einer ETH-Wale und besaß mehr als 228.000 Ether.

Inzwischen wurden einige Tage zuvor, kurz vor dem Start des Verfahrens gegen FTX-Gründer Sam Bankman-Fried, Teile der gestohlenen Vermögenswerte bewegt.

Seit dem 30. September dieses Jahres wurden 10.000 ETH verlegt. Ein Großteil davon ging von der Wallet zu ThorChain und dem Privacy-Protokoll Railgun. Andere Vermögenswerte wurden in Bitcoin umgetauscht.


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