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ERA bringt Software-Wallet neben Hardware-Wallet auf den Markt

Die App für iOS und Android arbeitet mit ERAs air-gapped Hardware-Wallet zusammen und unterstützt 14 Netzwerke, darunter Swaps, Bridges und dApp-Zugang. Scam-Warnungen und Audits sollen Self-Custody nutzerfreundlicher machen.

ERA bringt Software-Wallet neben Hardware-Wallet auf den Markt

Wichtigste Erkenntnisse

  • ERA bringt eine Software-Wallet auf den Markt, die mit seiner air-gapped Hardware-Wallet zusammenarbeitet, um Self-Custody einfacher zu machen.
  • Die App unterstützt iOS und Android, 14 Netzwerke, Swaps, dApp-Zugang und Transaktionen, bei denen die Private Keys auf dem Hardware-Gerät bleiben.
  • ERA hat zusätzliche Scam-Warnungen, Spam-Filter, Schutz vor Address Poisoning und ein Audit durch Cure53 ergänzt.

ERA hat eine Software-Wallet auf den Markt gebracht, die mit seiner air-gapped Hardware-Wallet zusammenarbeitet. Damit will das Krypto-Unternehmen Self-Custody weniger umständlich machen, ohne dass Private Keys jemals auf dem Smartphone landen. Die App ist für iOS und Android verfügbar und unterstützt die Verwaltung von Assets, Swaps und dApp-Zugang auf 14 Netzwerken.

Wie die Wallet funktioniert

Das Prinzip ist einfach: Das Smartphone bereitet Transaktionen vor, während das Hardware-Gerät sie signiert. Laut ERA bleiben die Private Keys dabei vollständig auf dem Gerät selbst. So soll die Nutzerfreundlichkeit einer Software-Wallet mit der Sicherheit einer Hardware-Wallet kombiniert werden.

In der App können Nutzer ihr Portfolio ansehen, Krypto senden und empfangen sowie über integrierte Anbieter kaufen oder verkaufen. Auch Swaps und Bridges sind in einem einzigen Ablauf enthalten, inklusive eines vorab angezeigten Quotes vor der Signatur. Außerdem unterstützt die App WalletConnect, sodass Nutzer sich mit dApps verbinden können, ohne auf die Hardware-Signatur zu verzichten.

Die Wallet funktioniert mit Bitcoin, Ethereum, Solana, Tron, Base, Arbitrum, Optimism, Polygon, BNB Chain, Avalanche, Gnosis, zkSync, Kaia und Aurora. ERA sagt, dass die App auch eine Netzwerkprüfung enthält, die verhindern soll, dass Gelder an die falsche Chain gesendet werden.

Zusätzlicher Schutz vor Scams

ERA verknüpft den Start mit neuen Sicherheitsfunktionen in ERA Lens, der Ebene, die Transaktionen vor der Signatur in einfacher Sprache erklärt. Das Update fügt Scam-Warnungen hinzu, erweitert die Abdeckung auf mehr DeFi- und Bridge-Protokolle und kann auch neuere Transaktionsformen lesen, etwa EIP-7702 und Safe Multicalls. Unbekannte unbegrenzte Freigaben werden dabei automatisch markiert.

Die Software-Wallet erhält außerdem Warnungen vor ungenutzten Token-Approvals, einen Spam-Token-Filter und Hinweise bei hängenden Transaktionen. ERA sagt zudem, Schutz vor Address Poisoning eingebaut zu haben, bei dem gefälschte Transaktionen genutzt werden, um Nutzer auf eine Lookalike-Adresse zu locken.

Warum das relevant ist

Für europäische Krypto-Nutzer zeigt diese Veröffentlichung, wie sich Hardware-Wallets von einem reinen Sicherheitsprodukt zu einem breiteren Nutzungssystem entwickeln. Das ist relevant, weil viele Nutzer zwar mehr Sicherheit wollen, aber im Alltag nicht auf Komfort verzichten möchten. ERA betont außerdem, dass unabhängige Security-Audits wichtig bleiben, gerade weil Hardware-Wallets immer mehr Funktionen bekommen und die Sicherheitskette damit breiter wird.

Vor dem Start ließ ERA die Software-Wallet von Cure53 auditieren. Nach Angaben des Unternehmens wurden die gefundenen Punkte behoben und erneut getestet. Gleichzeitig ergänzt ERA auf der Hardware-Seite Bitcoin-Multisig, On-Device-2FA und eine Prüfung der Echtheit des Geräts. Damit erweitert das Unternehmen seine Wallet weiter, ohne dass Nutzer das Gerät wechseln müssen. Auch Ledgers jüngster Schritt zeigt, dass Wallet-Anbieter immer häufiger versuchen, Nutzerfreundlichkeit und strikte Key-Isolierung zu verbinden.


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