Behörden auf den Bahamas beschlagnahmen Kundengelder von FTX-Kunden
Die Securities Commission der Bahamas hat Kundengelder von der eingestürzten Kryptobörse FTX im Wert von 3,5 Milliarden US-Dollar gesichert.

Die Securities Commission der Bahamas hat für US$3,5 Milliarden Kundengelder der eingestürzten Kryptobörse FTX gesichert. Das steht in einer Pressemitteilung der Securities Commission.
Der Grund dafür ist die Sorge um die Sicherheit aller bestehenden Vermögenswerte: zum Beispiel wegen des Hacks der Börse kurz nach dem Antrag auf Insolvenz und Gerüchten über eine Plünderung der Wallets der Börse durch Angestellte.
Die Aufsichtsbehörde sieht deshalb ein "erhebliches Risiko des sofortigen Verschwindens" der digitalen Vermögenswerte. Durch eine gerichtliche Anordnung haben sie daher die Übertragung der Kundengelder angeordnet. Diese befinden sich jetzt beim Obersten Gerichtshof.
Am 12. Dezember wurde der CEO von FTX in den Bahamas festgenommen. Anschließend wurde er in die USA ausgeliefert.