Finst

Wird Bitcoin bald zum Wahlkampfthema in Kanada?

Seit Samstag ist Bitcoin-Liebhaber Pierre Poilievre der neue Führer der kanadischen Conservative Party.

Wird Bitcoin bald zum Wahlkampfthema in Kanada?

Seit Samstag ist Bitcoin-Liebhaber Pierre Poilievre der neue Führer der kanadischen Conservative Party. Es dauerte nicht lange, bis Premierminister Justin Trudeau Poilievres Standpunkte auf Twitter kritisierte.

Der Premier war kritisch gegenüber Poilievre und seinen Standpunkten: "zu behaupten, dass man die Wahl hat, keine Inflation zu erleben, indem man sein Erspartes in volatilen Kryptowährungen anlegt, ist kein Zeichen verantwortungsvollen Handelns." Trudeau fuhr fort: "Übrigens, jeder, der diesem Rat folgen würde, sieht sein Erspartes derzeit schmelzen."

Das führte auf Twitter zu hitzigen Diskussionen und viel Kritik am Trudeau. Auch die kanadische Wirtschaft steckt aktuell in der Bredouille. Poilievre, der neue Anführer, erhielt sagenhafte 68 Prozent der Stimmen. Sein Gegner und Zweitplatzierter kam auf nur 16 Prozent.

Der Parteivorsitzende konnte also mit seinen Standpunkten überzeugen. Der 43-Jährige ist schon eine Zeit lang in der Bitcoin-Szene bekannt. In Kanada ist die Debatte über Kryptowährungen ein wiederkehrendes Thema. So gab es zuvor einen Skandal rund um Gesetze und Regulierung wegen der Einschränkung von Krypto. So kann die kanadische Regierung festlegen, welche Währungen man kaufen darf oder nicht. Bislang genehmigt sind: Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Bitcoin Cash.


Haftungsausschluss: Dieser Inhalt dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine finanzielle, anlagebezogene, rechtliche oder steuerliche Beratung dar. Die bereitgestellten Informationen können unvollständig, ungenau oder veraltet sein und sollten nicht als solche herangezogen werden. Nichts auf dieser Website sollte als Empfehlung zum Kauf, Verkauf oder Halten von Kryptowährungen angesehen werden. Investitionen in Krypto-Assets sind mit Verlustrisiken verbunden.