Binance-Chef will im Gefängnis ein Buch schreiben
Binance-Gründer Changpeng Zhao ist ein Mann mit vielen Gesichtern.

Binance-Gründer Changpeng Zhao ist ein Mann mit vielen Gesichtern. Bald könnte CZ auch ein Buchautor werden; seine Viermonatsstrafe beginnt nun.
Nur zwei Wochen nach seiner Verurteilung meldet sich Binance-Gründer Changpeng Zhao erneut zu Wort. Überraschend deutet er an, dass er seine kommende Freizeit nutzen will, um ein Buch zu schreiben.
In einem neuen Twitter-Beitrag witzelte Zhao: “Ich habe eine ‘ruhige Zeit’ vor mir. Die werde ich nutzen, um etwas zu schreiben.” Damit spielt CZ auf seine kommende Viermonats-Haft an. Zhao trat 2023 als CEO von Binance zurück. Als Teil einer Einigung mit den US-Behörden stimmte die Börse damals zu, 4,3 Milliarden Dollar zu zahlen. Die Anklage: Verstoß gegen das US-Geldwäschegesetz.
Trotz der strafrechtlichen Verurteilung gilt Zhao in der Krypto-Gemeinschaft weiterhin als Held. Mit Binance schuf er die größte Krypto-Börse der Welt, daher wird eine Autobiografie wahrscheinlich viel Interesse wecken.
Zhao hatte schon früher verlauten lassen, dass er weiterhin an Kryptowährungen interessiert ist und bestätigte, dass er weiter investiert. Bei einem Vermögen von schätzungsweise 43 Milliarden Dollar ist er der reichste Mann, der jemals in einem US-Gefängnis war.
Es sieht auch nicht danach aus, dass er die Crypto-Szene verlassen wird. Binance-Nachfolger Richard Teng gilt als enger Vertrauter, was bedeutet, dass Zhao wahrscheinlich weiterhin indirekten Einfluss auf das Wohl und Wehe des Unternehmens ausüben wird.