Binance kann Bußgelder erwarten
Weil Binance nicht über die unzähligen Gesetze zur Verhinderung von Geldwäsche informiert war, erwartet die Kryptobörse mehrere Bußgelder.

Weil Binance nicht über die unzähligen Gesetze zur Verhinderung von Geldwäsche informiert war, erwartet die Kryptobörse mehrere Bußgelder. Binance ist bereit, diese Bußgelder zu zahlen und will so gut wie möglich mit den US-Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeiten. Das berichtet die Wall Street Journal.
Laut Patrick Hillmann, Chief Strategy Officer (CSO) von Binance, ist die Börse "zu schnell gewachsen". Ursprünglich war sie sich der unzähligen Gesetze und Regeln rund um Geldwäsche, Sanktionsevasion und Korruptionsbekämpfung nicht bewusst, so der CSO. Die Kryptobörse rechnet daher mit Strafen. Dennoch will sie "mit Aufsichtsbehörden zusammenarbeiten, um zu klären, welche Abhilfen Binance nun ergreifen muss, um es wieder gut zu machen", fügt Hillmann hinzu.
Kürzlich hat die SEC die konkurrierende Börse Kraken wegen eines vermeintlichen Verstoßes gegen Börsenregeln sanktioniert. Kraken stellte daraufhin seine Staking-Dienste für US-Kunden ein und musste 30 Millionen Dollar zahlen. Ob und wie hoch die potenzielle Buße gegen Binance sein wird, ist noch offen.
Bereits Anfang der Woche war der Betreiber der Binance-Stablecoin, Paxos, das nächste Ziel der Aufsichtsbehörden. BUSD war zu diesem Zeitpunkt vorübergehend von der Kopplung an den US-Dollar gelöst worden.