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Bitcoin bei rund 78.000 Dollar, während Arbitrum von Robinhood Chain profitiert

Spot-Bitcoin-ETFs ziehen weiter Geld an, während Arbitrum von der Aktivität rund um Robinhood Chain profitiert und DeFi-Tokens wie Curve und Uniswap mitziehen.

Bitcoin bei rund 78.000 Dollar, während Arbitrum von Robinhood Chain profitiert

Wichtigste Erkenntnisse

  • Bitcoin handelt bei rund 78.000 Dollar und liegt leicht unter dem Stand von Mitternacht UTC, nachdem der Kurs vorige Woche schnell von unter 63.000 Dollar auf fast 81.400 Dollar gestiegen war.
  • Arbitrum legte innerhalb von 24 Stunden fast 30 % zu, auch wegen Robinhood Chain, deren 24-Stunden-Transaktionserlöse über 2 Millionen Dollar lagen.
  • Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten am Freitag 202 Millionen Dollar Abfluss, am Montag dann wieder 217 Millionen Dollar Zufluss, während auch DeFi-Tokens wie Curve und Uniswap stiegen.

Bitcoin handelt bei rund 78.000 Dollar (67.300 Euro) und liegt damit leicht unter dem Stand von Mitternacht UTC. Der Kurs ist in sieben Tagen um etwa 0,7 % gefallen, nachdem der Markt vorige Woche schnell von unter 63.000 Dollar (54.300 Euro) auf fast 81.400 Dollar (70.200 Euro) gestiegen war. Gleichzeitig hält sich Bitcoin besser als die Aktienfutures in den USA, die seit Mitternacht ebenfalls zurückgekommen sind.

Bitcoin kühlt ab

Die Ruhe folgt auf einen kurzen Squeeze, der den Kurs vorige Woche kräftig nach oben gedrückt hat. Danach bewegte sich Bitcoin vor allem seitwärts bis leicht tiefer. Das passt zu einem Markt, der nach einem schnellen Anstieg erst einmal Luft holt.

Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten am Freitag einen Abfluss von 202 Millionen Dollar (174 Millionen Euro), nach neun Tagen in Folge mit Nettozuflüssen. In diesem Zeitraum flossen laut SoSoValue rund 3,04 Milliarden Dollar (2,6 Milliarden Euro) zu, die längste Serie seit April. Am Montag kamen erneut 217 Millionen Dollar (187 Millionen Euro) an Zuflüssen hinzu. Das zeigt, dass die Nachfrage über börsengehandelte Fonds weiterhin vorhanden ist, auch wenn sich die Ströme von Tag zu Tag ändern.

Arbitrum sticht hervor

Innerhalb der Altcoins fällt Arbitrum auf. Der ARB-Token legte innerhalb von 24 Stunden fast 30 % zu, während das Open Interest in Futures um mehr als 10 % stieg. Der Kurs versucht damit, über 11 Cent zu bleiben, ohne dass der Markt überhitzt wirkt. Die jährlichen Funding Rates liegen bei rund 8 %.

Die Erholung hängt mit Robinhood Chain zusammen, einer dedizierten Arbitrum-Chain. Der Mitgründer von Offchain Labs, Steven Goldfeder sagte am Montag, dass die 24-Stunden-Transaktionserlöse dieser Chain über 2 Millionen Dollar (1,7 Millionen Euro) lagen, nach etwa 1,22 Millionen Dollar (1,1 Millionen Euro) einen Tag zuvor. Im breiteren Kontext von 2026 ist das auffällig, weil Bitcoin in diesem Jahr bereits deutliche Schwankungen gezeigt hat und ETF-Zuflüsse eine immer wichtigere Rolle in der Marktstruktur spielen.

DeFi hält sich besser

Auch andere DeFi-Tokens entwickeln sich relativ stark. Curve stieg um 14 % auf etwa 35,13 Cent und Uniswap kletterte nach einem früheren Sprung von 12 % auf rund 5,80 Dollar (5,00 Euro). Auch Aave und Morpho legten leicht zu. Das deutet darauf hin, dass sich die Nachfrage in diesem Bereich des Kryptomarkts vorerst besser hält als bei vielen anderen Altcoins.

Für europäische Krypto-Anleger ist vor allem relevant, dass solche Bewegungen zeigen, wie schnell Aktivität auf einer bestimmten Chain auf einen Token wie ARB durchschlagen kann. Die Kombination aus höheren Einnahmen, mehr Futures-Aktivität und anhaltenden ETF-Zuflüssen macht deutlich, dass der Kryptomarkt in dieser Phase nicht nur von Spotpreisen getrieben wird, sondern auch von Nutzung, Liquidität und institutionellen Strömen.


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