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Bitcoin testet 80.000 Dollar, während Trump einen Angriff auf Iran erwähnt

Nach Trumps Äußerungen über einen möglichen Angriff auf Iran fiel Bitcoin kurz unter 80.000 Dollar. Derivate-Liquidationen und ETF-Einstandspreise machen dieses Niveau besonders wichtig.

Bitcoin testet 80.000 Dollar, während Trump einen Angriff auf Iran erwähnt

Wichtigste Erkenntnisse

  • Bitcoin fiel an diesem Wochenende kurz unter 80.000 Dollar, nachdem Trump über einen möglichen US-Angriff auf Iran oder alternativ über einen Deal gesprochen hatte.
  • Danach lag der Kurs bei 80.546 Dollar, während Händler vor allem auf das Niveau von 80.000 Dollar blickten.
  • CoinGlass meldete 543,68 Millionen Dollar an Liquidationen in 24 Stunden, vor allem aus Long-Positionen.

Bitcoin bewegte sich an diesem Wochenende deutlich, nachdem Präsident Donald Trump sagte, dass die USA Iran möglicherweise schon am Sonntag angreifen könnten oder alternativ einen Deal schließen könnten. Der Kurs lag bei 80.546 Dollar (72.000 Euro), nachdem Bitcoin am Samstag kurz unter 80.000 Dollar (71.500 Euro) gefallen war. Für Händler dreht sich die Frage nun um dasselbe Niveau, das schon zuvor mehrfach im Fokus stand: Hält Bitcoin über 80.000 Dollar (71.500 Euro), wenn die Spannungen weiter zunehmen?

Frühere Iran-Schlagzeilen

Die jüngsten Kursreaktionen zeigen, dass geopolitische Schlagzeilen Bitcoin schnell treffen können, aber nicht immer auf dieselbe Weise. Am 8. Oktober sagte Trump, dass er Angriffe bis nach den Zwischenwahlen verschieben wolle. Bitcoin fiel an diesem Tag auf 80.393 Dollar (71.800 Euro), schloss aber bei 81.754 Dollar (73.000 Euro), wie TradingView-Daten für Binance zeigen.

Am 22. Oktober gab es einen Bericht über mögliche US- und israelische Angriffspläne nach den Wahlen. Bitcoin fiel damals von 84.898 Dollar (75.800 Euro) am 21. Oktober auf 80.939 Dollar (72.300 Euro) und schloss den Tag bei 81.416 Dollar (72.700 Euro). Auch damals war die Bewegung deutlich, doch eine größere Fortsetzung blieb aus.

Liquidationen rund um 80.000 Dollar (71.500 Euro)

Der Druck am Markt zeigte sich auch im Derivatehandel. CoinGlass meldete in 24 Stunden Liquidationen in Höhe von 543,68 Millionen Dollar (486 Millionen Euro), davon entfielen 461,19 Millionen Dollar (412 Millionen Euro) auf Long-Positionen. Das zeigt, dass vor allem Händler, die auf steigende Kurse gesetzt hatten, hart getroffen wurden, als Bitcoin in Richtung 80.000 Dollar (71.500 Euro) rutschte.

Für institutionelle Anleger ist dieses Niveau besonders wichtig. Glassnode schätzt den Einstandspreis von ETF- und Treasury-Unternehmen zwischen 80.000 Dollar (71.500 Euro) und 81.500 Dollar (72.800 Euro). Ein Tagesschluss unter 80.000 Dollar (71.500 Euro) würde bedeuten, dass der durchschnittliche Halter dort ins Minus rutscht. Der True Market Mean bei rund 77.600 Dollar (69.300 Euro) rückt dann ebenfalls näher.

Bedeutung für Europa

Für europäische Krypto-Anleger ist das relevant, weil Bitcoin am Wochenende weiter gehandelt wird, während die traditionellen Märkte geschlossen sind. Die erste Reaktion auf eine Eskalation oder auf einen Deal kann dadurch schon sichtbar sein, bevor Aktien- und Anleihemärkte wieder öffnen. Auch der breitere Markt schaut genau hin, weil geopolitische Spannungen oft mit Bewegungen bei Öl, Gold und dem Dollar zusammenfallen.

Untersuchungen zu früheren geopolitischen Schocks zeigen außerdem, dass Bitcoin nicht immer gleich reagiert. In manchen Phasen verhält sich die Münze eher wie ein risikoreicher Asset, während die Reaktion bei großen, anhaltenden Spannungen anders ausfallen kann. Das macht die kommenden Schlagzeilen vor allem zu einem Test dafür, wie anfällig das aktuelle Kursniveau wirklich ist.

Auch der Handel mit Derivaten zeigt, wie schnell sich die Stimmung drehen kann. Bitcoin-Optionen gewinnen gerade an Boden, weil Trader häufiger auf Absicherung gegen starke Bewegungen setzen.


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