BlackRock sieht stärkeren BTC-Fall nach Rekordvolumen für IBIT
BlackRock verweist auf eine starke institutionelle Nachfrage nach IBIT, das von der Rally bei Bitcoin und den Sorgen über US-Schulden und Defizite profitiert.

Wichtigste Erkenntnisse
- BlackRock sagt, dass die Makro-These für Bitcoin durch hohe Schulden- und Defizitniveaus in den USA stärker wird.
- IBIT verzeichnete eine Rekordwoche mit 439,5 Millionen gehandelten Aktien, 1,33 Milliarden Dollar Nettozuflüssen und einem Monatstotal von 2,64 Milliarden Dollar.
- Laut BlackRock deutet die starke Nachfrage auf überzeugte institutionelle Käufer und auf wachsendes Interesse an regulierten Bitcoin-Produkten hin.
BlackRock sieht die Makro-These für Bitcoin stärker werden, da sein Spot-Bitcoin-ETF IBIT in einem positiven Markt eine Rekordwoche hinlegte. Laut Robbie Mitchnick, Leiter Digital Assets bei BlackRock, passt die jüngste Nachfrage zu einer breiteren Verschiebung hin zu Bitcoin als Anlageinstrument neben Gold.
Rekordwoche für IBIT
In der vergangenen Woche wechselten 439,5 Millionen IBIT-Aktien den Besitzer, das höchste Wochenvolumen aller Zeiten für eine positive Woche seit dem Start im Januar 2024. Das geschah, während Bitcoin im selben Zeitraum um 23 % stieg. IBIT zog außerdem 1,33 Milliarden Dollar (1,1 Milliarden Euro) an Nettozuflüssen an und verzeichnete in diesem Monat bereits 2,64 Milliarden Dollar (2,3 Milliarden Euro) an Nettozuflüssen, das höchste Monatstotal seit Oktober 2025.
Mitchnick sagte gegenüber CNBC, dass hohe Schulden- und Defizitniveaus in den Vereinigten Staaten für die Märkte ein wichtiger Sorgenpunkt sind. Seiner Ansicht nach hilft das Bitcoin und Gold, wenn diese Sorgen wieder stärker in den Fokus rücken. Er wies außerdem darauf hin, dass Aktien zuletzt hinter Bitcoin und Gold zurückblieben, während der Anleihemarkt unruhig blieb.
Mehr Nachfrage von professionellen Anlegern
Die Kombination aus starken Zuflüssen und hohem Volumen deutet laut BlackRock auf überzeugte institutionelle Käufer hin, nicht auf kurzfristigen Handel. Das passt zur breiteren Entwicklung, seit die US-Aufsichtsbehörde im Januar 2024 Spot-Bitcoin-ETFs genehmigt hat, wodurch Anleger über einen normalen Broker ein Engagement in Bitcoin erhalten konnten, ohne die Münze selbst verwahren zu müssen.
IBIT ist mittlerweile zum größten Bitcoin-Spot-ETF aufgestiegen und verwaltet aktuellen Zahlen zufolge ein Vermögen von mehr als 61 Milliarden US-Dollar. Bereits im Juni lag das verwaltete Vermögen bei über 50 Milliarden US-Dollar. Das unterstreicht, wie schnell sich diese Produkte etabliert haben.
Bedeutung für Europa
Für europäische Krypto-Beobachter zeigt das, wie groß die Rolle regulierter Anlageprodukte inzwischen für die Nachfrage nach Bitcoin geworden ist. Auch außerhalb der USA kann das relevant sein, weil es zeigt, dass große Vermögensverwalter Krypto immer häufiger über vertraute Börsenprodukte statt über den direkten Kauf anbieten. Die starken Zuflüsse schließen an die breiteren Bitcoin-ETF-Zuflüsse an, die die Rally zuvor bereits gestützt hatten.