Britischer Richter: Craig Wright ist nicht Satoshi Nakamoto
Es ist jetzt offiziell: Craig Wright ist nicht Satoshi Nakamoto.

Es ist jetzt offiziell: Craig Wright ist nicht Satoshi Nakamoto. Ein britischer Richter setzt den abrupten Schlussstrich unter die falschen Aussagen von Craig Wright.
Coindesk berichtet über das Ergebnis des laufenden Verfahrens. Der zuständige Richter, Sir James Mellor, kommt mit „überwältigendem“ Beweis, dass Craig Wright nicht Satoshi Nakamoto ist.
Laut dem Urteil ist Wright weder Autor des Bitcoin-Whitepapers noch Erfinder der Technologie hinter Bitcoin. Die Entscheidung fällt in einem Rechtsstreit, der von der Crypto Open Patent Alliance (COPA) gegen Wright angestrengt wurde, um seine Behauptungen zu beenden. Mit Erfolg, scheint es. COPA ist ein Verband von Industriegrößen wie Block, Coinbase und Kraken.
Am Dienstag, dem 12. März, wurde COPA-Anwalt Jonathan Hough wie folgt zitiert: „Auf Basis des Beweises in diesem Rechtsstreit ist es deutlicher denn je - unmissverständlich und ohne Zweifel - dass Dr. Wright nicht Satoshi Nakamoto ist. Er schrieb das Bitcoin-Whitepaper nicht, erstellte den Bitcoin-Code nicht und implementierte das Bitcoin-System nicht.“ Das Gericht teilt diese Auffassung.
Das Urteil könnte weitreichende Folgen haben. Wright hatte nämlich eine ganze Reihe von Rechtsstreitigkeiten gegen Vertreter der Bitcoin-Community angestrengt und sie beispielsweise der Patentverletzung beschuldigt. Der anonyme Betreiber von bitcoin.org, Cøbra, wurde sogar aufgefordert, das Whitepaper von der offiziellen Website zu entfernen. Weil er dem nicht nachkam, verklagte Wright den Bitcoiner.
Mit der jüngsten Bestätigung des britischen Gerichts ist es unwahrscheinlich, dass solche Maßnahmen durchsetzbar sind.