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Coinbase startet XRP-Futures; Ripple warnt britische Regierung

Ripple kann auf Unterstützung von Coinbase zählen.

Coinbase startet XRP-Futures; Ripple warnt britische Regierung

Ripple kann auf Unterstützung von Coinbase zählen. Die große US-amerikanische Krypto-Börse kündigte auf X (ehemals Twitter) an, dass ab dem 21. April der Handel mit XRP-Futures startet.

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Um dies möglich zu machen, hat Coinbase einen Antrag bei der US-Aufsichtsbehörde, der Commodity Futures Trading Commission (CFTC), auf Selbstzertifizierung dieser Derivate gestellt.

Obwohl die Plattform Bitnomial seit Ende März regulierte XRP-Futures mit Zustimmung der CFTC anbietet, erreicht sie bei weitem nicht die Marktreichweite von Coinbase. Der Schritt von Coinbase wird von vielen als möglicher Vorbote einer zukünftigen XRP-ETF gesehen. In den USA ist es üblich, dass Aufsichtsbehörden zunächst Futures auf Krypto genehmigen, bevor Spot-ETFs erlaubt werden. Dieses Vorgehen wurde bereits erfolgreich sowohl von Bitcoin als auch von Ethereum durchlaufen.

Der bekannte Krypto-Anwalt John Deaton blickte auf den jahrelangen Rechtsstreit zwischen Ripple und der US-Bedienstaufsicht SEC zurück und sagte: "Stell dir vor, wie viel Geld, Ressourcen und Zeit verschwendet wurden. Aber wir haben gewonnen."

Unterdessen rief Ripple während des UK Policy Summit die britische Regierung dazu auf, rasch Klarheit über Regulierungen rund um Kryptowährungen und Stablecoins zu schaffen. Laut dem Unternehmen könnte Verzögerung dazu führen, dass das Vereinigte Königreich in der schnell wachsenden Markt für digitale Vermögenswerte zurückfällt.

Laut Ripple hat das VK derzeit einen „Second mover advantage“ – also die Chance, von den Lektionen der Vorreiter zu profitieren, aber dazu muss schnell gehandelt werden. Globale Finanzzentren wie die EU, Singapur und Hongkong haben bereits klare Regeln eingeführt, und das Risiko besteht, dass das VK sonst Anschluss verliert.

Der Kurs von XRP musste kürzlich einen kräftigen Dämpfer hinnehmen: Mit einem Tagesverlust von rund 15 Prozent erlebte die Münze den größten Rückgang des Jahres. Zum ersten Mal seit dem 1. Dezember fiel der Preis unter die Marke von 2 US-Dollar. Die Panik an den Kryptowährungsmärkten wurde zudem durch neue Handelstarife verursacht, die Donald Trump angekündigt hat, was auch negative Auswirkungen auf die Aktienmärkte hatte.


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