Wird die Coinbase-Aktie bald zu einem Security Token?
Wie CFO Alesia Haas auf der Morgan Stanley TMT-Konferenz sagte, sieht Coinbase im neuen Regulierungsumfeld in den USA gute Chancen für Innovation.

Wie CFO Alesia Haas auf der Morgan Stanley TMT-Konferenz sagte, sieht Coinbase im neuen Regulierungsumfeld in den USA gute Chancen für Innovation.
"Ich glaube jetzt, dass unsere amerikanischen Aufsichtsbehörden nach Produktinnovationen suchen und sich weiterentwickeln möchten," so Haas. "Viele von euch haben vermutlich unseren ersten S1-Antrag aus dem Jahr 2020 nicht gelesen. Aber damals haben wir versucht, über ein Security Token an die Börse zu gehen. Das ist gescheitert; wir stießen auf Barrieren."
Laut Haas könnte Coinbase nun erneut Gespräche mit der SEC führen, um solche Projekte tatsächlich zu realisieren. Derzeit leitet Mark Uyeda die SEC, nachdem er den ehemaligen kryptokritischen Vorsitzenden Gary Gensler abgelöst hat.
Konkret möchte Coinbase sein Anteil als Security Token ausgeben und außerdem weitere, nicht näher spezifizierte Token-Projekte starten, so erklärte ein Sprecher des Unternehmens gegenüber The Block.
Dass die SEC tatsächlich ein liberaleres Klima für die Crypto-Industrie schaffen will, zeigt sich in dem jüngsten Beschluss, das Verfahren gegen Coinbase einzustellen.
Coinbase-Gründer Brian Armstrong wird außerdem am ersten Gipfeltreffen der US-Krypto-Industrie im Weißen Haus teilnehmen.
Auch anwesend sind unter anderem Binance-Gründer Changpeng Zhao, MicroStrategy-Gründer Michael Saylor, Robinhood-CEO Vlad Tenev, Kraken-CEO Arjun Sethi, Exodus-Direktor Jon Paul Richardson und Cathie Wood von Ark Invest.
Berichten zufolge könnte die Trump-Regierung dort auch eine strategische Krypto-Reserve ankündigen.
Derzeit notiert die Coinbase-Aktie bei 222 USD. Seit Anfang des Jahres haben Aktionäre damit einen Kursverlust von 20 Prozent erlitten. Die COIN-Aktie ging 2020 über einen IPO an die Börse zu einem Kurs von 342 USD.