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Crypto.com zieht sich vom deutschen Markt zurück

Die Kryptobörse wollte sich mit mehreren großen Werbekampagnen sichtbar machen auf dem deutschen Markt.

Crypto.com zieht sich vom deutschen Markt zurück

Die Kryptobörse wollte sich mit mehreren großen Werbekampagnen sichtbar machen auf dem deutschen Markt. Nun soll die BaFin darüber Untersuchungen angestellt haben.

Laut financefwd untersucht die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Kryptobörse Crypto.com. Das Unternehmen soll falsche Erklärungen über eine Lizenzpartnerschaft mit dem deutschen Anbieter CM-Equity abgegeben haben und damit unzulässiges Marketing auf dem deutschen Markt betrieben haben. Crypto.com benötigt bestimmte Genehmigungen, um gezielte Werbung zu schalten. Laut Financefwd waren diese nicht vorhanden, meldet Financefwd selbst. Mittlerweile gibt es auf der Website des Unternehmens keinen Hinweis mehr auf eine Zusammenarbeit mit CM-Equity.

1,3 Millionen Downloads in Deutschland

Schätzungen zufolge lässt sich die Crypto.com-App in Deutschland ca. 1,3 Millionen Mal herunterladen. Sie ist derzeit zwar noch verfügbar, aber nicht mehr auf Deutsch. Unterdessen verweist die Kryptobörse auf ihre EMI-Lizenz. Das Unternehmen habe "alle Kunden im Europäischen Wirtschaftsraum, einschließlich derjenigen, die in Deutschland wohnen, über unsere ordnungsgemäß lizenzierten und autorisierten Unternehmen gewonnen", teilt die Börse Financefwd gegenüber mit.


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