Krypto im Bankensektor: Der Würfel ist gefallen
Einigen ist noch nicht ganz klar, ob die Bankenwelt wirklich auf Infrastrukturen umsteigt, bei denen Finanzinstitute Geschäfte mit Kryptowährungen tätigen.

Sommigen weten nog niet zeker of de bankwereld echt overgaat op infrastructuren, waarbij financiële instellingen zaken gaan doen met cryptocurrencies. Als je beter kijkt, zul je zien dat de vraag "of" niet meer aan de orde is.
J.P. Morgan begräbt pseudo-blockchains
Wer willst du wissen, wohin die Reise im Bankensektor geht, muss man sich die großen Finanzinstitute und Vermögensverwalter in den USA anschauen. Diese lopen der europäischen Institutionen davon. Vor allem J.P. Morgan scheint den Ton anzugeben, was die technologische Integration betrifft, auch wenn ihr CEO Jamie Dimon Bitcoin kritisch sieht.
Während private Blockchain-Lösungen außerhalb des Kryptomarkts bisher das Spielfeld für Banken waren, sind es jetzt endlich die "echten" öffentlichen Blockchains. Nachdem private Blockchain-Lösungen wie Corda von R3 oder die Quorum-Blockchain von J.P. Morgan niemals den Sprung in den kommerziellen Einsatz geschafft haben, steigt man nun auf Blockchain-Lösungen wie Polygon und Aave um. J.P. Morgan hat beispielsweise zusammen mit der Zentralbank von Singapur verschiedene Kryptotransaktionen auf diesen Protokollen durchgeführt.
Fremdwährungskonto für jedermann
Immer mehr institutionelle Kunden, die international Geschäfte machen möchten, wenden sich an Circl, die Stablecoin, statt ein Fremdwährungskonto zu eröffnen, das Tage braucht, bis es über ein Korrespondenzbankensystem beim Kunden ankommt.
Es gibt wenig Gründe, warum eine Bank für ihre Geschäftskunden mit internationaler Aktivität noch ein traditionelles Fremdwährungskonto eröffnen sollte. Sogar für kleine Investoren aus dem Kryptosektor ist es heute ganz normal, eine Art Fremdwährungskonto in Form von US-Dollar-Stablecoins zu haben. Banken, die diese Krypto-Integration auf lange Sicht meiden, schaden sich selbst. In fünf Jahren wird niemand mehr solche langsamen, teuren und kaum programmierbaren Infrastrukturen akzeptieren.
Altersvorsorge mit Bitcoin
Während so manche deutsche Kreditinstitute die Kriminalisierung von Kryptowährungen vorantreiben, ist es in den USA jetzt möglich, Kryptowährungen in eine staatlich geförderte Altersvorsorge zu integrieren. Fidelity Investments, einer der fünf größten Vermögensverwalter weltweit, bietet bereits sechs Kryptowährungen für seine sogenannten 401(k)-Pensionpläne an.
Gleichzeitig baut Goldman Sachs eine neue Kryptaterminal zur Informationsbündelung mit Anbietern von Kryptodiensten. Schließlich will die Wall Street auch die Informationssouveränität bei digitalen Vermögenswerten sichern. Es sind genau diese strategischen Ansätze, die in diesem Land noch zu fehlen scheinen.
Technologiegruppen zwingen Banken zur Crypto-Integration
Apple, Tesla, Visa, Mastercard, Samsung oder Meta: Sie gehören alle zu den größten und mächtigsten Unternehmen der Welt und beschäftigen sich alle mit Kryptowährungen oder NFTs. Die spannende Frage lautet: Werden sie ihr Milliarden- und in einigen Jahren Billionen US-Dollar an Kapital bei Banken oder bei Anbietern von Kryptodiensten anlegen? Teslas Bitcoin wird schließlich nicht bei einer traditionellen Finanzinstitution hinterlegt, sondern bei Coinbase.