Ethereum-Gründer übt Kritik an der DeFi-Branche
Obwohl es als das Paradepferd von Ethereum gilt, zweifelt sogar Vitalik Buterin, der führende Denker dahinter, derzeit an der DeFi-Branche.

Obwohl es als das Paradepferd von Ethereum gilt, zweifelt sogar der führende Denker dahinter, Vitalik Buterin, nun an der DeFi-Branche.
Vitalik Buterin will nachhaltigere Anwendungsfelder der DeFi-Branche und eine Rückkehr zu den ursprünglichen Prinzipien, wie aus einem DeFi-Beitrag hervorgeht, wie aus einem Beitrag auf X anzeigen vom Sonntag.
Außerdem Beitrag auf X anzeigen verweist der Ethereum-Gründer auf die Herkunft vieler DeFi-Renditen.
Laut Buterin basieren einige der bestehenden Modelle häufig auf einer "Ponzinomics"-Struktur, bei der die Renditen letztlich von neuen Nutzern und nicht von echten wirtschaftlichen Aktivitäten stammen.
Er plädierte außerdem dafür, dass die Renditen von DeFi-Protokollen auf externen Quellen basieren sollten, statt sich ausschließlich auf interne Marktdynamik zu verlassen. Dennoch lobte der Gründer Ethereums dezentrale Börsen, Stablecoins und spezifische Plattformen wie Polymarket als positive Beispiele für DeFi-Anwendungen.
Laut Vitalik Buterin kreist der DeFi-Markt jedoch zu oft im Kreis. "Der Wert von Krypto-Token besteht darin, dass man sie nutzen kann, um Renditen zu erzielen, bezahlt von Menschen, die Krypto-Token handeln", erklärte er weiter.
Durch seine kritischen Aussagen sorgte Buterin für Frustration in der Ethereum- und DeFi-Gemeinschaft. Kain Warwick, Gründer von Synthetix, beschuldigte Buterin, die Bedeutung von DeFi zu unterschätzen und stattdessen andere, weniger erprobte Anwendungsmöglichkeiten zu fördern.
"Er versucht ständig Dinge, die nichts mit DeFi zu tun haben, zum Leben zu erwecken. Aber die Realität ist, dass der Markt recht hat – du liegst falsch," so Warwick. Damit äußerte er seine Unzufriedenheit über Buterins "moralische" Haltung gegenüber DeFi.
Trotz der Kritik des Ethereum-Gründers erlebt der DeFi-Sektor derzeit eine kleine Erholung.