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Heftige Debatte um Bitcoin-ETFs – jetzt auch in Südkorea

Vor nur einer Woche warnte die südkoreanische Finanzaufsichtsbehörde FSC vor dem Handel mit Bitcoin-ETFs aus den USA.

Heftige Debatte um Bitcoin-ETFs – jetzt auch in Südkorea

Vor nur einer Woche warnte die südkoreanische Finanzaufsichtsbehörde FSC vor dem Handel mit Bitcoin ETF's aus den USA. Aber nun drängt der Präsident der Republik Korea das Amt dazu, seine Anti-ETF-Position nach der Zulassung der SEC in den USA zu überdenken.

Der politische Leiter des Präsidentenbüros, Sung Tae-yoon, sagte, dass die südkoreanische Regierung nach Wegen sucht, internationale Veränderungen in die heimische Regulierung aufzunehmen. Dies deutet auf eine neue Offenheit des Landes für Bitcoin-ETFs hin, wie von Maeil Business berichtet.

In einer Pressemitteilung vom 12. Januar deutete die FSC an, dass der Handel mit oder die Vermittlung von außerhalb notierten Bitcoin-Spot-ETFs gegen das Kapitalmarktrecht verstoßen könnte. Nach der Ankündigung haben mehrere große südkoreanische Börsen den Handel mit bestehenden ausländischen Bitcoin-ETFs eingestellt.

Während die südkoreanische Regierung offen für die Möglichkeit ist, Bitcoin-ETFs zuzulassen, hat Singapur bisher deutlich klar gemacht, dagegen zu sein. Die Monetary Authority of Singapore erklärte CNA kürzlich, dass solche Finanzprodukte nicht für inländische Privatkunden zugelassen werden sollten.

Experten denken derzeit, dass Hongkong das nächste Finanzzentrum in Asien werden könnte, das sich öffnet und die Einführung eigener Bitcoin-ETFs genehmigt. Vor einer Woche sprach Livio Weng, COO der Kryptobörse HashKey, über zehn große Vermögensverwalter, die derzeit die Einführung von Bitcoin-Spot-ETFs in Hongkong erwägen.

Trotz anhaltender Skepsis mehrerer nationaler Aufsichtsbehörden könnte die Entscheidung der SEC über den Bitcoin-ETF als Beispiel dienen. Es ist also gut möglich, dass der stark kritisierte Vorsitzende der SEC, Gary Gensler, den globalen Zugang zu Bitcoin deutlich erleichtert hat.


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