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Spot-Bitcoin-ETFs ziehen am Montag fast 1 Milliarde Dollar an

BlackRocks IBIT, Arks ARKB und Fidelitys FBTC zogen das meiste Kapital an. Der Zufluss folgt auf Bitcoins Anstieg auf den höchsten Stand seit Januar.

Spot-Bitcoin-ETFs ziehen am Montag fast 1 Milliarde Dollar an

Wichtigste Erkenntnisse

  • US-amerikanische Spot-Bitcoin-ETFs haben am Montag netto 998,95 Millionen Dollar angezogen, der größte Zufluss seit dem 6. Oktober 2025.
  • BlackRocks IBIT führte mit 381,37 Millionen Dollar, gefolgt von Arks ARKB mit 289,12 Millionen Dollar und Fidelitys FBTC mit 238,84 Millionen Dollar.
  • Das verwaltete Vermögen aller US-amerikanischen Spot-Bitcoin-ETFs lag am 18. September bei 103 Milliarden Dollar, seit dem Start kamen netto 55,1 Milliarden Dollar hinzu.

Spot Bitcoin-ETFs in den Vereinigten Staaten haben am Montag fast 1 Milliarde Dollar (0,9 Milliarden Euro) an neuem Geld angezogen, während Bitcoin weiter auf den höchsten Stand seit Januar gestiegen ist. Der Nettozufluss von 998,95 Millionen Dollar (869 Millionen Euro) war der größte seit dem 6. Oktober 2025 und der neuntgrößte, seit die Fonds am 11. Januar 2024 mit dem Handel begonnen haben.

BlackRock führt die Zuflüsse an

Angeführt wurden die Zuflüsse von BlackRocks IBIT, der 381,37 Millionen Dollar (332 Millionen Euro) anzog. Danach folgten Arks ARKB mit 289,12 Millionen Dollar (252 Millionen Euro) und Fidelitys FBTC mit 238,84 Millionen Dollar (208 Millionen Euro). Zusammen zeigen diese drei Fonds, dass die Nachfrage breit genug war, um sich nicht auf einen Anbieter zu stützen.

Der starke Tag passt in eine Reihe von mehr Interesse an den Produkten. Für die Woche bis einschließlich 5. September 2026 war bereits von 3,8 Milliarden Dollar (3,3 Milliarden Euro) an Zuflüssen in drei Wochen die Rede, der stärksten Phase des Jahres 2026 bis dahin. Auch der Gesamtmarkt ist inzwischen groß geworden: Am 18. September lag das verwaltete Vermögen aller US-amerikanischen Spot-Bitcoin-ETFs bei 103 Milliarden Dollar (89,6 Milliarden Euro), seit dem Start kamen netto 55,1 Milliarden Dollar (48 Milliarden Euro) hinzu.

Mehr Vertrauen nach Gegenwind

Der Zufluss vom Montag war die erste dreitägige Gewinnserie in zwei Wochen. Sie kam kurz nachdem Bitcoin einen Rückschlag durch eine gescheiterte Schlussabstimmung im Senat über den Clarity Act und eine Zinserhöhung durch die Fed verarbeitet hatte. Die Zahlen deuten darauf hin, dass institutionelle Anleger diese Schocks vorerst nicht in ihrer Nachfrage nach Bitcoin durchschlagen ließen.

IBIT bleibt dabei der größte Akteur. Der Fonds hält nach den jüngsten Zahlen rund 773.000 BTC und hatte am 18. September ein verwaltetes Vermögen von 62,7 Milliarden Dollar (54,6 Milliarden Euro). Das unterstreicht, wie stark der Markt für Spot-Bitcoin-ETFs seit dem Start Anfang 2024 inzwischen gewachsen ist.

Zuvor hatte die gescheiterte CLARITY-Abstimmung noch für deutliche Abflüsse aus Bitcoin- und Ethereum-ETFs gesorgt. Die Kehrtwende zu fast 1 Milliarde Dollar (0,9 Milliarden Euro) an Zuflüssen zeigt, wie schnell sich die Stimmung in diesem Markt drehen kann.

Was das für Anleger bedeutet

Für europäische Krypto-Beobachter ist das vor allem relevant, weil die US-amerikanischen Spot-Bitcoin-ETFs inzwischen ein wichtiger Gradmesser für die institutionelle Nachfrage sind. Wenn solche Fonds in kurzer Zeit erneut Milliarden anziehen, sagt das etwas über die Rolle von Bitcoin als Anlageinstrument in breiteren Portfolios aus. Es zeigt auch, dass der Markt für Bitcoin nicht nur vom Spot-Handel an Krypto-Börsen getrieben wird, sondern zunehmend von regulierten Fonds.


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