Firelight sammelt 8 Millionen Dollar für DeFi-Cover und Bitcoin ein
Die Onchain-Schutzschicht soll Smart-Contract-Risiken in DeFi schneller absichern, mit Plänen für XRP, Bitcoin und XLM. Der erste Start und die Cover-Integrationen sind für September geplant.

Wichtigste Erkenntnisse
- Firelight Protocol hat 8 Millionen Dollar eingesammelt, um eine Onchain-Schutzschicht für DeFi aufzubauen.
- Das Cover-System startet rund um XRP und soll später auf Bitcoin und Stellar-XLM ausgeweitet werden.
- Der erste Start und die Cover-Integrationen sind für September geplant.
Firelight Protocol hat 8 Millionen Dollar (6,9 Millionen Euro) eingesammelt, um eine Onchain-Schutzschicht für DeFi auszubauen. Das Krypto-Unternehmen will sein Cover-System nicht nur rund um XRP aufsetzen, sondern später auch auf Bitcoin und Stellar-XLM ausweiten. Der erste Start und die Cover-Integrationen sind für September geplant.
Neue Schicht für DeFi-Risiken
Die Runde wurde von Gumi Cryptos Capital angeführt, mit Beteiligung von Maven 11, Metalayer, Joint Effects und Tribe Capital. Firelight wurde von Sentora, einem DeFi-Infrastrukturprovider inkubiert, der 2,4 Milliarden Dollar (2,1 Milliarden Euro) an Assets in seinen Vaults verwaltet.
Der Kern des Projekts ist einfach: DeFi kann attraktive Erträge bieten, aber ein Exploit eines Smart Contracts kann Kundengelder auf einen Schlag treffen. Traditionelle Versicherungen können danach Monate dauern, während Firelight nach eigenen Angaben Claims in etwa 10 Tagen abwickeln will. Laut dem Unternehmen ist das wichtig, weil Fintechs, Neobanken und Zahlungsunternehmen immer häufiger Onchain-Yield-Produkte in ihre Apps integrieren.
Warum das relevant ist
Firelight sagt, dass rund 80 Milliarden Dollar (69 Milliarden Euro) in DeFi gebunden sind, während nur ein kleiner Teil davon Onchain-Cover hat. Das zeigt, wie groß die Lücke zwischen dem Risiko durch Exploits und dem verfügbaren Schutz noch ist. Auch im breiteren Markt wächst dieser Bedarf sichtbar: Der DeFi-Versicherungsmarkt hat sich 2026 stark ausgeweitet, und die Claims stiegen im ersten Quartal deutlich an.
Das Projekt will diesen Schutz mit einem NFT verknüpfen, das eine abgesicherte Position repräsentiert. Nach einem Exploit kann der Inhaber ihn bei einer Gruppe unabhängiger Risikounternehmen einreichen, darunter GFX Labs, Hypernative, Credora, Native und Cyfrin. Diese Gruppe soll innerhalb von drei bis vier Tagen entscheiden, ob ein Vorfall unter den Schutz fällt, woraufhin Firelight eine Auszahlung innerhalb von weniger als 10 Tagen anstrebt.
Mehr Sicherheiten in Sicht
Firelight schaut außerdem auf eine breitere Gruppe liquider Assets, die selbst keine großen Erträge bringen. CEO Anthony DeMartino sagte, dass in Zukunft mehr Assets als Sicherheiten akzeptiert werden könnten, solange sie ausreichend liquide sind und keinen eigenen natürlichen Ertrag haben. Das neue Kapital fließt in die Protokollentwicklung, den Ausbau des Cover-Angebots und mehr Ökosystem-Partner.