GENIUS-Gesetz stärkt Ripple USD, aber nicht XRP
Die Vereinigten Staaten haben das sogenannte GENIUS-Gesetz angenommen, ein Gesetz, das eine regulatorische Grundlage für Stablecoins wie die neue Ripple USD (RLUSD) schafft.

Die Vereinigten Staaten haben das sogenannte GENIUS-Gesetz angenommen, ein Gesetz, das eine regulatorische Grundlage für Stablecoins wie die neue Ripple USD (RLUSD) schafft. Für Ripple bedeutet dieses Gesetzesvorhaben einen ordentlichen Rückenwind bei der Einführung seiner eigenen Stablecoin. Dennoch scheint der Einfluss auf die Kryptowährung XRP vorerst begrenzt.
“Ripple ist einzigartig positioniert, um von dieser Gesetzgebung zu profitieren,” sagt Austin King, Mitbegründer von Omni Network, in einer Reaktion gegenüber Decrypt. Seiner Ansicht nach sorgt der GENIUS-Act dafür, dass Stablecoins wie USDC und RLUSD einen Vorsprung haben, wenn es um institutionelle Akzeptanz geht.
Das ist gute Nachricht für Ripples Position auf dem US-Markt, aber bedeutet nicht automatisch einen Kursanstieg von XRP. Der Grund: Die Nutzung von XRP für Transaktionsgebühren im Netzwerk sei laut King “marginal”.
Ob XRP in den letzten Tagen dank des neuen Gesetzes ein Allzeithoch verzeichnete, bleibt XRP juristisch größtenteils außerhalb des Schussfelds. Das GENIUS-Gesetz fokussiert sich primär auf Stablecoins, nicht auf Utility-Token wie XRP. Für eine klare juristische Einordnung von XRP muss auf ein anderes Gesetz gewartet werden: das noch zu diskutierende CLARITY Act.