Die Deutsche Telekom übernimmt Schlüsselrolle bei Polygon
Volltreffer in Bonn: Telekom MMS ist jetzt Teil der Polygon-Blockchain.

Ein Volltreffer in Bonn: Telekom MMS ist jetzt Teil der Polygon-Blockchain. Außerdem betreibt das traditionelle deutsche Unternehmen seinen eigenen Netzwerkknoten.
Die Deutsche Telekom erweitert ihr Engagement im Bereich Blockchain-Technologie weiter. So liefert der Telekomanbieter nun Infrastruktur für das Polygon-Ökosystem. Besonders spannend: Telekom MMS ist auch einer der lediglich 100 Validatoren des Netzwerks. Das Unternehmen geht nicht mit leeren Händen weg. Denn für das Validieren und Bestätigen von Transaktionen im Netzwerk erhält das Unternehmen die übliche Staking-Belohnung.
Mit dem vollständigen Knoten erstellt und validiert man Blöcke, nimmt am Konsens teil und setzt Kontrollpunkte auf der Ethereum-Blockchain fest. Als Validator sichert das traditionelle Unternehmen aus Bonn Polygon und dessen Supernetze. Auf diese Weise trägt die Telekom-Tochter zur Sicherheit, zur Governance und zur Dezentralisierung der Blockchain bei, so das Unternehmen.
Polygon und Web3
Auf der POS-Blockchain laufen Tausende dezentralisierte Anwendungen und täglich mehr als drei Millionen Transaktionen. Der Total Value Locked (TVL) aller auf Polygon gesperrten Mittel beträgt zum jetzigen Stand etwas mehr als eine Milliarde US-Dollar. Auf die Frage, ob sie auch Polygons kürzlich gelaunchtezkEVM-Blockchain unterstützen, erklärt Telekom MMS:
"Wir verfolgen einen ganzheitlichen Netzwerkansatz, der darauf abzielt, die Unterstützung des Polygon-Netzwerks schrittweise auszubauen. Zudem verfolgen wir die Entwicklung neuer Polygon Chains, um sie künftig zu berücksichtigen. Derzeit konzentrieren wir uns jedoch vor allem auf das Mainnet und Supernets.
Polygon Labs plant, in Zukunft weitere Unternehmen zu gewinnen. Mit solchen Kooperationen wollen sie auch 'Konsumenten in die Lage versetzen, von dem Eigentum und der Autonomie zu profitieren, die Web3-Technologie bietet.'
Wir setzen uns weiterhin dafür ein, unsere Web3-Infrastrukturaktivitäten auszubauen und wollen eng mit der Polygon-Community zusammenarbeiten. Unser Ziel ist es, Telekom-Kunden künftig Zugang zu einem vielfältigen Web3-Angebot zu ermöglichen.
Die Telekom erobert die Blockchain
Die Telekom setzt schon lange auf Krypto. Mit Ethereum, Chainlink oder Polkadot unterstützt der Telekomanbieter verschiedene führende Proof-of-Stake-Netzwerke. Seit Kurzem hostet das traditionsreiche deutsche Unternehmen nun auch seine eigenen Bitcoin-Knoten.
Ob Mining zukünftig zum Angebot gehört, lässt sich noch nicht sagen. Die Telekom ist sich der Kritik am hohen Energieverbrauch bewusst, sieht aber auch das Potenzial von Bitcoin für regenerative Stromnetze. Mit ihrer Expertise in diesem Bereich und ihrer hundertprozentig grünen Infrastruktur sieht sie sich genau in der richtigen Position, das Bewusstsein zu schärfen."