Hongkonger Behörden rufen nach einem kryptofreundlichen Klima
Die Banken Hongkongs dürfen keine Hindernisse für Kunden digitaler Vermögenswerte aufbauen.

Die Banken Hongkongs dürfen keine Hindernisse für Kunden digitaler Vermögenswerte aufbauen. Die Finanzmetropole bleibt weiterhin Kurs auf eine kryptofreundliche Ausrichtung.
Die Hong Kong Monetary Authority (HKMA) rief lokale Banken auf, Kunden von digitalen Vermögenswerten nicht pauschal zu behandeln, wenn es um Anti-Geldwäsche-Praktiken geht.
Sie sollten es Kryptobesitzern nicht unnötig schwer machen beim Kontoeröffnen und eine risikobasierte Vorgehensweise bei der Durchführung der Due Diligence anwenden.
In dem Aufruf verweist die Behörde auf eine Regierungsverlautbarung von Oktober letzten Jahres. Darin steht klar das Ziel, die nachhaltige und verantwortungsvolle Entwicklung des Sektors virtueller Vermögenswerte in Hongkong zu fördern.
Die HKMA erwartet, dass mit der Einführung des Regulierungsrahmens Anbieter virtueller Vermögenswerte (VASP) "durch ein vernünftiges Verfahren erfolgreich ein Bankkonto beantragen können".
Hongkong will Hürden in der Regulierung für die Entwicklung des Kryptosektors abbauen. In den USA gilt das Gegenteil. Druck von Seiten der Behörden könnte dazu führen, dass einige Kryptounternehmen migrieren.