Wie Ripple jetzt hart gegen Crypto-Kriminelle vorgeht
Der Krypto-Bullenmarkt 2025, in dem Bitcoin, Ethereum, XRP und andere Münzen Rekord um Rekord erreichen, zieht nicht nur Investoren an, sondern auch immer mehr Kriminelle.

Der Krypto-Hausse von 2025, in der Bitcoin, Ethereum, XRP und andere Münzen Rekorde nach Rekorden erreichen, zieht nicht nur Investoren an, sondern auch immer mehr Kriminelle. Noch erst vor wenigen Wochen warnte Ripple-CEO Brad Garlinghouse XRP-Inhaberinnen und -Inhaber über X vor der zunehmenden Welle von Betrug in den sozialen Medien. „Wie ein Schweizer Uhrwerk verschärfen Betrüger ihre Angriffe auf die Krypto-Community, sobald sich der Markt erholt und Erfolg zeigt“, schrieb Garlinghouse. Nun setzt sein Unternehmen die Worte in Taten um.
Ripple Labs kündigte am Mittwoch an, dass es Mitbegründer des neu gestarteten Beacon-Netzwerks ist, einer Initiative unter Leitung von TRM Labs, um Krypto-Kriminalität in Echtzeit zu bekämpfen. Das Netz wurde in Zusammenarbeit mit Strafverfolgungsbehörden, Krypto-Börsen und Stablecoin-Ausgebern aufgebaut und richtet sich vor allem darauf, zu verhindern, dass illegale Gelder von der Blockchain abfließen.
Eine der am häufigsten genutzten Taktiken von Betrügern: gefälschte „Krypto-Giveaways“, bei denen Opfer zunächst eine Einzahlung tätigen müssen, um angeblich mehr zurückzubekommen. Um XRP zu entführen, täuschten Kriminelle jüngst sogar Ripple-Führungskräfte in YouTube-Videos und anderen Plattformen nach.
Zu den Gründern von Beacon gehören neben Ripple auch Schwergewichte wie Coinbase, Binance, Kraken, Crypto.com, OKX, Stripe und PayPal – das sich kürzlich deutlich in Richtung Krypto-Zahlungen geöffnet hat.
Unterdessen bekam XRP in der vergangenen Woche einen Rückschlag von der breiten Marktkorrektur. Der Kurs notiert derzeit bei 2,92 Dollar, ein Verlust von 11 Prozent gegenüber der Vorwoche.