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Indien fordert Verbot von neun Krypto-Börsen

Die indische Financial Intelligence Unit (FIU) hat eine Warnung gegen neun Krypto-Börsen ausgegeben, laut einer Erklärung des Finanzministeriums.

Indien fordert Verbot von neun Krypto-Börsen

Die indische Financial Intelligence Unit (FIU) hat eine Warnung gegen neun Krypto-Börsen ausgegeben, gemäß einer Erklärung des Finanzministeriums. In der Erklärung werden unter anderem Binance und Kraken der illegalen Geschäftstätigkeit im Land und der Verletzung der Geldwäschegesetze beschuldigt. Die FIU fordert auch, dass das Ministerium für Elektronik und Informationstechnologie die Webadressen der genannten Krypto-Börsen blockiert. Das würde praktisch einem Verbot der Aktivitäten gleichkommen.

Neben Binance und Kraken sind auch Kucoin, Huobi, Gate.io, Bittrex, Bitstamp, MEXC Global und Bitfinex betroffen. "Virtual digital asset providers" (VDA-SPs) in Indien sind daher verpflichtet, sich bei der FIU zu registrieren. Dies gilt unabhängig davon, ob sie "offshore oder onshore" operieren, wie es heißt. 31 Dienstleister sind bereits registriert. Allerdings sind verschiedene Offshore-Unternehmen, die einen beträchtlichen Teil der indischen Nutzer bedienen, nicht registriert.

In der Vergangenheit hat sich das Land gegenüber der Kryptosektor streng verhalten. So führte eine Kapitalertragssteuer von 30 Prozent auf Kryptowährungen zu einem Einbruch der Handelsvolumina. Darüber hinaus rief die Zentralbank Indiens zu einem Verbot von DeFi und Stablecoins und internationalen Standards auf, um den Kryptomarkt weltweit einzudämmen.


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