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Lighter steigt nach Tokenomics-Update um mehr als 20%

Die Perpetuals Exchange will mit dauerhaften Burns und einem neuen Stakingmodell das Angebot von LIT senken. Das Update folgt auf eine Wochenrally und stellt Lighter gegen Rivalen wie Hyperliquid.

Lighter steigt nach Tokenomics-Update um mehr als 20%

Wichtigste Erkenntnisse

  • Lighter (LIT) legte am Montag um mehr als 20% auf $2,6 zu und erreichte damit den höchsten Stand seit Januar, nachdem die Perpetuals Exchange ein Tokenomics-Update ankündigte mit dauerhaften Burns und einem überarbeiteten Stakingmodell.
  • Das Unternehmen will rund 15,5 Millionen zurückgekaufte LIT-Tokens per Burns aus dem Umlauf nehmen und damit das Gesamtangebot dauerhaft verringern.
  • Die Staking-Rewards sollen künftig aus 250 Millionen Ecosystem-Tokens finanziert werden, mit einer angestrebten annualisierten Rendite von 6%.

Lighter (LIT) sprang am Montag um mehr als 20% auf $2,6 (€2,27) nach oben und markierte damit den höchsten Stand seit Januar. Auslöser war ein Tokenomics-Update der Perpetuals Exchange, das dauerhafte Burns und ein angepasstes Stakingmodell vorsieht. Damit war LIT der stärkste Gewinner unter den 100 größten Kryptowährungen und setzte die Aufwärtsbewegung der vergangenen Woche fort, in der der Token bereits um rund 40% gestiegen war.

Burns sollen das Angebot senken

Seit dem Start des Tokens kauft Lighter LIT mit den Einnahmen der Exchange zurück. Nach Angaben des Unternehmens geht es dabei um etwa 15,5 Millionen LIT, was rund 6,3% des zirkulierenden Angebots entspricht. Diese zurückgekauften Tokens sollen nun dauerhaft geburnt werden, damit sich das Gesamtangebot strukturell reduziert.

Die Burns werden über eine Burn-Adresse auf dem Ethereum-Mainnet abgewickelt. Lighter plant den ersten Burn in den Wochen nach dem Abschluss des zweiten Quartals. Zudem erklärte das Unternehmen, dass es aus operativen Gründen auch nicht ausgegebene LIT verbrennen kann, anstatt exakt die zurückgekauften Tokens zu verwenden.

Staking bekommt eine neue Finanzierung

Auch bei der Finanzierung der Staking-Rewards gibt es eine Änderung. Seit dem Start des Stakingprogramms im Januar hat Lighter rund 3,72 Millionen LIT aus Pre-TGE-Einnahmen ausgeschüttet, darunter etwa 170.000 LIT über das Fee-Credits-Programm. Dieser Mechanismus läuft nun aus.

Künftig sollen die Belohnungen aus den verbleibenden Ecosystem-Tokens von Lighter bezahlt werden, insgesamt 250 Millionen LIT. Das Protokoll strebt dabei eine annualisierte Staking-Yield von 6% an. Bei aktuell rund 125 Millionen LIT im Staking entspricht das ungefähr 7,5 Millionen LIT pro Jahr.

Für Holder dürfte das neue Modell relevant sein, weil die Rewards nun weniger von früheren Einnahmen und stärker von einer festen Tokenreserve abhängen. Gleichzeitig bleibt offen, wie stabil die Nachfrage nach LIT bleibt, falls sich die Handelserlöse der Exchange in den kommenden Monaten verändern.

Konkurrenz bei Perp DEXs

Der Schritt fügt sich in einen breiteren Markt für dezentrale Perpetual Exchanges ein, in dem Plattformen wie Hyperliquid die Messlatte hoch ansetzen. Lighter bewegt sich in einem Segment, das schnell wächst und in dem Liquidität, Handelsvolumen und Token-Design für die Bewertung zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Für europäische Krypto-Fans ist das vor allem deshalb interessant, weil solche Tokenomics-Updates zeigen, wie junge Krypto-Exchanges Nutzeraktivität, Staking und Knappheit miteinander verknüpfen. In diesem Fall kommt hinzu, dass Lighter seine Belohnungen nun aus einer eigenen Reserve finanziert, was die Struktur für langfristige Holder berechenbarer machen könnte.


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