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Luxemburg erteilt Ripple vollständige MiCA-Lizenz

Mit der CASP-Genehmigung kann Ripple Kryptoasset-Dienste im gesamten EWR anbieten. Die strenge Aufsicht der luxemburgischen CSSF macht das Unternehmen zu einem der ersten vollständig zugelassenen Anbieter unter MiCA.

Luxemburg erteilt Ripple vollständige MiCA-Lizenz

Wichtigste Erkenntnisse

  • Ripple hat in Luxemburg unter MiCA eine vollständige CASP-Lizenz erhalten und darf Kryptoasset-Dienste im gesamten EWR anbieten.
  • Das Unternehmen hatte im Juni bereits eine vorläufige Genehmigung und erhielt zuvor auch eine vollständige EMI-Lizenz von der luxemburgischen Aufsicht.
  • MiCA ist seit dem 1. Juli vollständig in Kraft; Anbieter ohne Lizenz müssen ihre Aktivitäten in der Region einstellen.

Ripple hat in Luxemburg eine vollständige CASP-Lizenz nach den MiCA-Regeln der Europäischen Union erhalten. Damit darf das Unternehmen seine Kryptoasset-Dienste im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum anbieten. Bereits im Juni hatte Ripple dafür eine vorläufige Genehmigung bekommen.

Cassie Craddock, Managing Director für Europa und das Vereinigte Königreich, erklärte, die CASP-Autorisierung zeige, dass Ripple die Post-Transition-Phase von MiCA vollständig konform angehe und nun für weiteres Wachstum aufgestellt sei. Damit zählt Ripple zu der noch relativ kleinen Gruppe von Krypto-Unternehmen mit einer vollständigen Genehmigung unter dem neuen europäischen Rahmen.

MiCA wird jetzt wirklich aktiv

MiCA ist am 1. Juli vollständig in Kraft getreten und soll in der EU einen einheitlichen Rechtsrahmen für Crypto-Asset-Service-Provider schaffen. Für Unternehmen ohne Lizenz bedeutet das praktisch, dass sie ihre Aktivitäten in der Region einstellen müssen. Wer in einem EU-Land zugelassen ist, kann seine Dienste anschließend per Passporting auch im übrigen EWR anbieten.

Die Lizenz aus Luxemburg fügt sich in diesen größeren Umbruch ein. Die CSSF gilt als besonders strenge Aufsichtsbehörde und ist für mehrere Krypto-Unternehmen deshalb ein naheliegender Weg zur europäischen Genehmigung. Ripple hatte im Februar bereits von derselben Behörde eine vollständige Electronic Money Institution-Lizenz erhalten und kann damit regulierte Zahlungsdienste in der EU weiter ausbauen.

Warum das für Europa relevant ist

Für europäische Krypto-Nutzer und Geschäftskunden zeigt dieser Schritt, wie sich der Markt an strengere Vorgaben anpasst. Unternehmen, die unter MiCA vollständig zugelassen sind, können ihre Dienste in mehreren Ländern anbieten, ohne jedes Mal ein separates nationales Verfahren durchlaufen zu müssen. Luxemburg festigt damit erneut seine Rolle als wichtiger Zugangspunkt für Krypto-Unternehmen mit Fokus auf Europa.

Ripple treibt den europäischen Rollout weiter voran

Die Kombination aus einer EMI-Lizenz und nun auch einer vollständigen MiCA-Lizenz verschafft Ripple mehr Spielraum, regulierte Krypto- und Zahlungsdienste parallel anzubieten. Das ist vor allem für Zahlungen, Finanzinstitute, Unternehmen und andere Geschäftskunden relevant, die in einem klareren regulatorischen Umfeld arbeiten wollen. Binance gehört derweil zu den Tausenden anderen CASPs, die die Frist verpasst haben.


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