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Sammelt Metamask heimlich Steuern pro Transaktion ein?

Nach dem Ledger-Desaster führen Gerüchte zu einem weiteren Skandal bei Metamask.

Sammelt Metamask heimlich Steuern pro Transaktion ein?

Nach dem Ledger-Desaster führen Gerüchte zu einem weiteren Skandal bei Metamask. Die Wallet soll Steuern auf jede Transaktion erheben. ConsenSys kommt bereits mit einer entschiedenen Antwort: Nein.

Fear, Uncertainty and Doubt (FUD) verbreitet sich schnell in den sozialen Medien. Das jüngste Beispiel: das Gerücht, dass Metamask Steuern auf Transaktionen seiner Nutzer erhebt führte zu einem Skandal auf Crypto-Twitter. ConsenSys, die Muttergesellschaft hinter der Kryptowallet, hat mittlerweile Aufklärung geliefert. Die Gerüchte basierten auf falschen Informationen, die aus einer falschen Interpretation der Nutzungsbedingungen von Metamask entstanden waren. Der Steilungsabschnitt in den Nutzungsbedingungen bezieht sich ausschließlich auf die angebotenen Produkte und bezahlten Abonnements, so das Unternehmen. ConsenSys sagt dazu Folgendes:

“Metamask erhebt keine Steuern auf Kryptowährungstransaktionen. Wir haben in dieser Hinsicht nichts an unseren Bedingungen geändert.”

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Metamask sammelte Nutzerdaten

Trotzdem ist das Vertrauen der Nutzer gesunken. Im letzten Jahr zeigte sich, dass Metamask Nutzerdaten gesammelt hatte. Die Wallet bewahrte unter anderem alle Informationen zu Identität, Adressdaten, E-Mail-Adressen, Telefonnummer, Nutzernamen, Passwörter, Kreditkarten, Bankverbindungen und auch IP- sowie Wallet-Adressen.

Erst letzte Woche sorgte das Unternehmen hinter der Hardware-Wallet Ledger in der Kryptoszene erneut für Aufregung. Metamask-Nutzer befürchteten, ConsenSys könnte einem ähnlichen Weg folgen. Wie der Wallet-Anbieter erklärt, ist das jedoch nicht der Fall. „Wir glauben an Transparenz und Genauigkeit, wenn es um das Teilen von Informationen mit unseren Nutzern geht. Unser Engagement, falsche Informationen über unsere Produkte und Dienste zu bekämpfen, bleibt unverändert“, so das Unternehmen.

In der Folge des Skandals hat der CEO von Metamask sich entschuldigt. Selbst zu diesem Zeitpunkt verließen viele Nutzer den Wallet-Service. Auch nach der jetzigen Aufklärung steigen einige Anleger weiterhin auf eine andere Wallet um.


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