Nein zu CBDCs: Kennedy schließt sich Trump an
Nachdem der ehemalige US-Präsident Donald Trump letzte Woche bei einer Wahlveranstaltung deutlich machte, dass er die US-Regierung daran hindern würde, eine digitale Zentralbankwährung einzuführen, falls er wieder zum Präsidenten gewählt wird.

Nachdem der ehemalige US-Präsident Donald Trump letzte Woche bei einer Wahlveranstaltung deutlich gemacht hat, dass er die US-Regierung daran hindern würde, eine digitale Zentralbankwährung einzuführen als er wieder zum Präsidenten gewählt würde, hat sein Gegner Robert F. Kennedy Jr. sich jetzt angeschlossen.
In einer Debatte mit Dr. Joseph Mercola sagte der Präsidentschaftskandidat Kennedy: "Als Präsident werde ich ein Ende machen an den Bemühungen, eine CBDC zu schaffen", weil die Einführung einer solchen digitalen Zentralbankwährung die finanzielle Autonomie des amerikanischen Volkes untergraben und der Regierung ermöglichen würde, die Privatsphäre ihrer Bürger zu verletzen.
Jerome Powell, der Leiter der US-Zentralbank Federal Reserve (Fed), ist bisher recht vage gewesen bezüglich der Einführung einer CBDC. Die Entscheidung, ob und wie so eine digitale US-Dollar kommt, wird aber noch Jahre auf sich warten lassen.
Die Europäische Union (EU) ist schon einige Schritte weiter. Die Europäische Zentralbank (EZB) sucht seit Anfang dieses Jahres mit fünf offiziellen Ausschreibungen nach Anbietern für die Entwicklung von Diensten im Zusammenhang mit einem digitalen Euro.
Mehr als die Hälfte des zugewiesenen Budgets von 1,2 Milliarden Euro ist für die Entwicklung von Offline-Zahlungen vorgesehen. Es werden Anbieter für Risikomanagement, Informationssicherheit und nicht zu vergessen eine Smartphone-App gesucht.
Unterdessen nähert sich der US-Wahlkampf dem Ende. Während die Demokraten an Amtsinhaber Joe Biden festhalten, wird unter den Republikanern immer deutlicher, dass Donald Trump wahrscheinlich im November die Führung um das landesweit wichtigste Amt übernehmen wird.
Kennedy Jr., der Kritik als Impfgegner und Verschwörungstheoretiker ausgesetzt ist, kandidiert derzeit als unabhängiger Kandidat. Obwohl seine Chancen, das Amt zu gewinnen, vernachlässigbar sind, könnte er Trump und Biden wichtige Stimmen kosten.