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Peter Schiff setzt Bitcoin und Strategy unter Druck, während Gold steigt

Schiff sieht die Goldrally als Beleg dafür, dass Kapital in Hard Assets umschichtet, während Bitcoin zurückbleibt. Strategy hat erneut BTC verkauft, um Aktien zurückzukaufen.

Peter Schiff setzt Bitcoin und Strategy unter Druck, während Gold steigt

Wichtigste Erkenntnisse

  • Peter Schiff rät Anlegern, Bitcoin und Strategy-Aktien zu meiden, während Gold über 4.400 Dollar pro Unze steigt.
  • Silber erreichte 65,84 Dollar pro Unze, während Bitcoin kaum von der Rally bei Edelmetallen profitierte.
  • Strategy verkaufte 1.690 BTC für 108,6 Millionen Dollar und senkte seinen Bitcoin-Bestand auf 840.447 BTC.

Peter Schiff ruft Anleger dazu auf, Bitcoin und Strategy-Aktien zu meiden, während Gold über 4.400 Dollar pro Unze ausbricht. Der bekannte Goldbulle sagt, dass Kapital zurück in Hard Assets fließt, während Bitcoin kaum mit der Rally bei Edelmetallen mitzieht.

Gold und Silber legen zu

Gold notierte am Dienstagmorgen bei 4.402,43 Dollar (3.810 Euro) pro Unze, ein Plus von 0,28 % an diesem Tag. Innerhalb eines Monats ist der Preis um 6,78 % gestiegen und im vergangenen Jahr um rund 29,6 %.

Silber erreichte 65,84 Dollar (57 Euro) und damit den höchsten Stand seit sieben Wochen. Auf Jahressicht liegt es damit fast 74 % höher. Laut dem Markt wurde die Nachfrage in diesem Jahr unter anderem von chinesischer institutioneller Nachfrage und anhaltenden Käufen durch Zentralbanken getragen.

Die jüngsten Anstiege folgten auf schwache US-Arbeitsmarktdaten, die die Erwartungen an weitere Zinserhöhungen durch die Federal Reserve gedämpft haben. Bitcoin profitierte kaum von dieser Neubewertung, und Schiff sieht darin keinen Zufall, sondern einen strukturellen Unterschied zwischen beiden Assets.

Schiff bleibt bei seiner scharfen Bitcoin-Kritik

Schiff bezeichnet Bitcoin schon länger als Anti-Gold-Trade. Er weist darauf hin, dass Bitcoin seiner Ansicht nach oft schwächer abschneidet, wenn Gold gerade anzieht, und dass die jüngste Bewegung erneut in dieses Muster passt. In seinen Worten: Wenn Gold in Rallye-Modus ist, setzt Bitcoin seinen Rückgang fort.

Diese Kritik ist nicht neu. Schiff hat Bitcoin schon öfter mit historischen Spekulationsblasen verglichen, darunter der niederländischen Tulpenmanie. Außerdem hat er früher argumentiert, dass tokenisiertes Gold als Wertaufbewahrungsmittel eine praktischere und stabilere Alternative zu Bitcoin wäre.

Damit bleibt die Debatte über die Beziehung zwischen Bitcoin und den traditionellen Märkten offen. Schiff hat auch darauf hingewiesen, dass sich die Kopplung an den Nasdaq im Jahr 2026 abgeschwächt habe, weil Bitcoin fiel, während Aktien stiegen.

Strategy verkauft erneut BTC

Die Warnung kam einen Tag, nachdem Strategy einen weiteren Bitcoin-Verkauf bestätigt hatte. Das Unternehmen verkaufte vergangene Woche 1.690 BTC für 108,6 Millionen Dollar (94 Millionen Euro) zu einem durchschnittlichen Preis von 64.262 Dollar (55.600 Euro) pro Coin nach Kosten. Der Erlös wurde genutzt, um STRC-Aktien zurückzukaufen, Preferred Stock, die noch unter Pari gehandelt werden.

Außerdem nahm Strategy 653,1 Millionen Dollar (565 Millionen Euro) über 6,59 Millionen Stammaktien ein. Die Dollarreserve stieg damit zum 9. August auf 4,65 Milliarden Dollar (4 Milliarden Euro), während der Bitcoin-Bestand auf 840.447 BTC sank.

Für europäische Krypto-Anleger ist vor allem relevant, dass der Markt hier zwei Geschichten gleichzeitig sieht: eine starke Goldrally und einen großen börsennotierten Bitcoin-Halter, der Liquidität freisetzt. Das macht die Debatte über Bitcoin als digitales Gold erneut aktuell, zumal Anleger offenbar sensibler auf Makrodaten und Zinserwartungen reagieren. Strategy verkauft 1.690 Bitcoin und nimmt 653 Millionen Dollar ein bestätigt diese Verschiebung hin zu mehr Cash und weniger direkter BTC-Exponierung.


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