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Phantom holt Ventuals-Team für den Ausbau von Perps an Bord

Phantom baut sein Derivateangebot mit dem Team hinter Ventuals aus, das für Onchain-Märkte auf private Bewertungen bekannt war. Der Schritt passt zum Aufschwung von Perps und Hyperliquid in Wallets.

Phantom holt Ventuals-Team für den Ausbau von Perps an Bord

Wichtigste Erkenntnisse

  • Phantom hat Alvin Hsia, Emily Hsia und Aris Samad von Ventuals für seine Trading- und Datenteams verpflichtet.
  • Ventuals hat in dieser Woche seine OpenAI- und Anthropic-Märkte eingestellt und wird innerhalb des Hyperliquid-Ökosystems abgewickelt.
  • Phantom treibt den Ausbau in Richtung perpetual futures voran und sieht offene Märkte als zentralen Schwerpunkt.

Phantom setzt seinen Vorstoß in Richtung perpetual futures fort und verstärkt sich dafür mit dem Team hinter Ventuals. Die Krypto Wallet hat Alvin Hsia, Emily Hsia und Aris Samad verpflichtet. Die drei gehörten zu den Köpfen hinter dem Projekt, das Anfang dieser Woche seine OpenAI- und Anthropic-Märkte eingestellt hat.

Neue Rolle für das Ventuals-Team

Nach Angaben von Phantom-CEO Brandon Millman wechseln die drei in die Trading- und Datenteams des Unternehmens. Ventuals hatte bereits Anfang des Monats angekündigt, dass das Projekt abgewickelt und in ein anderes Vorhaben innerhalb des Hyperliquid-Ökosystems überführt wird. Damit endete eines der bekanntesten Experimente rund um den Onchain-Handel mit Bewertungen privater Unternehmen.

Der Wechsel fügt sich in eine breitere Entwicklung im Kryptomarkt ein. Perpetual futures haben sich von einem krypto-nativen Nischenprodukt zu einem der wichtigsten Handelsinstrumente der Branche entwickelt. Sie laufen ohne Enddatum, sind rund um die Uhr handelbar und werden nicht nur für Krypto-Spekulationen genutzt, sondern auch für andere Basiswerte wie private Unternehmen oder Rohstoffe.

Phantom baut Handelsangebot aus

Phantom ist vor allem als eine der größten Self-Custody Wallets im Krypto-Bereich bekannt, erweitert sein Angebot aber schon seit Längerem um Swaps, Staking und Derivate. Damit folgt das Unternehmen einem klaren Branchentrend: Wallets dienen nicht mehr nur der Verwahrung, sondern entwickeln sich zunehmend zu umfassenden Trading-Apps für Tokens und andere Anlageinstrumente. Auch andere Anbieter gehen diesen Weg: Trust Wallet hat zuletzt tokenisierte US-Aktien direkt in der App zugänglich gemacht.

Millman sagte, dass offene Märkte für Phantom ein zentraler Schwerpunkt seien. Hyperliquid nannte er eines der besten Beispiele dafür, was offene Märkte ermöglichen können, auch mit Blick auf weltweite Liquidität und eine transparente Onchain-Infrastruktur. Phantom bezeichnet sich inzwischen als größten Vertriebspartner innerhalb des Hyperliquid-Ökosystems und will den Fokus auf perpetual futures weiter ausbauen.

Warum das relevant ist

Für europäische Krypto-Nutzer ist das vor allem deshalb interessant, weil die Grenzen zwischen Wallet, Exchange und Derivateplattform immer stärker verschwimmen. Wenn große Wallets zusätzliche Trading-Funktionen integrieren, kann das den Zugang zu Perps und anderen Produkten verändern, ohne dass dafür zwingend eine klassische Krypto Exchange dazwischengeschaltet ist.

Zugleich zeigt der Schritt, dass Onchain-Trading-Infrastruktur zunehmend als ernstzunehmende Alternative zu zentralisierten Märkten wahrgenommen wird. Das ist nicht nur für Hyperliquid relevant, sondern auch für andere Anbieter, die auf Transparenz, Geschwindigkeit und eine breitere Verteilung von Handelsprodukten setzen.


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