Ripple-Medeoprichter meldet sich wieder zu Wort
Nach jahrelangem Schweigen hat Arthur Britto, Mitbegründer von Ripple, sich zum ersten Mal seit 14 Jahren wieder auf dem sozialen Netzwerk X (früher Twitter) gemeldet.

Nach jahrelangem Schweigen hat Arthur Britto, Mitbegründer von Ripple, sich zum ersten Mal seit 14 Jahren wieder auf dem sozialen Netzwerk X (früher Twitter) gemeldet. Auffällig: Sein Comeback bestand lediglich aus einem einzigen Emoji, doch das reichte aus, um in der XRP-Community eine Kettenreaktion der Spekulation auszulösen.
Ripple-CTO David Schwartz Beitrag auf X ansehenließ rasch erkennen, dass es tatsächlich um Britto ging und nicht um einen gehackten Account oder Deepfake-Stunt. Dennoch bleibt das Comeback mysteriös und sorgt für Uneinigkeit unter XRP-Anhängerinnen und -Anhänger. Für manche ist seine Rückkehr ein bullishes Signal; andere äußern ihre Sorgen offen.
Britto ist bekannt für seine Vision, XRP als eine Art Weltwährung funktionieren zu lassen. In einem Memo aus dem Jahr 2013 schrieb er: „XRP muss skalierbar sein, um 7,5 Milliarden Menschen zu bedienen.“ Diese Aussage bildet die Grundlage für Gerüchte, dass er jemals einen Kurs von 10.000 US-Dollar pro XRP vorhergesagt habe vorhergesagt. Obwohl dies mittlerweile in der Krypto-Gemeinschaft breit zitiert wird, fehlt bislang ein offiziell verifizierbares Dokument, in dem er dies konkret darlegt.
Doch ein solches Kursziel ist astronomisch unwahrscheinlich. Derzeit kursieren rund 59 Milliarden XRP im Umlauf, bei einer maximalen Menge von 100 Milliarden. Wenn alle Coins jemals in Umlauf geraten würden und jeder coin 10.000 Dollar wert wäre, würde das die Gesamtmarktkapitalisierung auf eine Billiarde Dollar treiben, nahezu dem Zehnfachen des erwarteten globalen BIP für 2025 von rund 110 Billionen Dollar.
Zum Redaktionszeitpunkt steht XRP bei 2,18 $, mit einem Tagesanstieg von 9 %. Damit liegt es nach wie vor rund 43 % unter seinem Allzeithoch. Was bedeutet das für die kommende Kursentwicklung?