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Samsung Wallet fügt USDC auf 82 Millionen Galaxy-Geräten hinzu

Samsung bindet USDC in Wallet auf Galaxy-Geräten in den USA ein, mit Coinbase und Bastion im Hintergrund. Die Funktion startet Ende Oktober und erfordert Identitätsprüfungen.

Samsung Wallet fügt USDC auf 82 Millionen Galaxy-Geräten hinzu

Wichtigste Erkenntnisse

  • Samsung Wallet unterstützt Ende Oktober USDC-Transfers auf 82 Millionen geeigneten amerikanischen Galaxy-Geräten.
  • Nutzer müssen zuvor Identitätsprüfungen durchlaufen; der Dienst läuft über Bastion, Coinbase und Infrastruktur auf Solana.
  • Mit Samsung Wallet können Nutzer USDC senden und Geld auf Bankkonten in mehr als 60 Ländern überweisen.

Samsung Wallet wird Ende Oktober USDC-Transfers auf 82 Millionen geeigneten amerikanischen Galaxy-Geräten ermöglichen, ohne dass Nutzer eine separate Krypto-App brauchen. Wer den Dienst nutzen will, muss allerdings zuerst Identitätsprüfungen durchlaufen.

Wer den Dienst abwickelt

Coinbase bezeichnete USDC als den ersten Stablecoin, den Samsung Wallet unterstützt. Samsung beschreibt den Aufbau selbst als eine Kette von Parteien im Hintergrund. Bastion verwaltet laut Samsung die Konten und stellt die Zahlungsinfrastruktur bereit, während Coinbase als Sub-Custodian auftritt und die USDC in Prime Vault verwahrt.

Bastion verfügt über eine Trust Charter in New York und wird unter anderem von Andreessen Horowitz und Coinbase Ventures unterstützt. Samsung sagte außerdem, dass die Transfers über Solana laufen, auch wenn das Unternehmen zusätzlich Sui und andere Infrastrukturpartner nennt. Die 82 Millionen beziehen sich dabei auf kompatible Geräte, nicht auf die Zahl der Nutzer, die die Funktion tatsächlich aktivieren werden.

Was Nutzer tun können

Mit Samsung Wallet können Nutzer USDC an Krypto-Wallets im Ausland senden, ohne dass Samsung eine Gebühr erhebt. Außerdem können sie Geld auf Bankkonten in mehr als 60 Ländern überweisen, wobei der Empfänger die lokale Währung erhält.

Samsung sagt, dass die Kosten je nach Zielort und Betrag variieren. Deshalb lässt sich im Voraus nur schwer sagen, wie wettbewerbsfähig der Dienst im Vergleich zu klassischen Banküberweisungen ist. Eine Studie der Banca d'Italia zeigte bereits zuvor, dass Stablecoin-Remittances nicht automatisch günstig sind, weil vor allem Währungsumtausch und Auszahlungsgebühren stark ins Gewicht fallen.

Warum das relevant ist

Für europäische Krypto-Beobachter ist das vor allem interessant, weil Stablecoins damit weiter von Exchange-Apps in Richtung Standardfunktion auf einer großen Telefon-Wallet rücken. Das zeigt, wie schnell Zahlungen mit Krypto in gewöhnliche Verbraucher-Apps eingebaut werden, ohne dass Nutzer zuerst eine separate Wallet installieren müssen.

Samsung beschränkt die Funktion vorerst auf Transfers. Tap-to-Pay im Handel steht laut dem Unternehmen zwar noch auf der Planungsliste, ein konkretes Startdatum wurde dafür aber noch nicht genannt. Apple hat bislang noch keine Stablecoin-Unterstützung für Apple Pay angekündigt.

Auch Visas breitere Zahlungspiloten zeigen, dass große Zahlungsnetzwerke Stablecoins zunehmend als Teil ihrer Infrastruktur sehen. Samsung geht nun einen ähnlichen Schritt, allerdings direkt in der Telefon-Wallet der Verbraucher.


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