SEC verschiebt Entscheidung über DOGE- und Ripple-ETFs
Die amerikanische Börsenaufsicht SEC nimmt sich mehr Zeit für eine Entscheidung über zwei stark umstrittene Kryptofonds: den Bitwise Dogecoin ETF und den Franklin XRP Fund.

Die amerikanische Börsenaufsicht SEC braucht länger, um eine Entscheidung über zwei stark diskutierte Kryptofonds zu treffen: den Bitwise Dogecoin ETF und den Franklin XRP Fund. Die neue Frist für eine Bewertung wurde auf den 16. Juni festgelegt.
In einer Stellungnahme lässt die Aufsicht verlauten: "Die Kommission hält es für sinnvoll, einen längeren Zeitraum für die Prüfung der vorgeschlagenen Regeländerung festzulegen, damit ausreichend Zeit bleibt, die Änderung und die damit verbundenen Fragen gründlich zu analysieren."
Der Markt reagierte sofort. Der XRP-Kurs fiel um 1,3 Prozent, während Dogecoin einen Verlust von fast 2,5 Prozent verzeichnete.
Der Verzug passt in einen breiteren Kontext von Dutzenden von ETF‑Anträgen, die in den letzten Monaten bei der SEC eingereicht wurden. Unter anderem ein Tron Staking ETF, ein Pengu ETF und ein Fonds, der die Kursentwicklung von Axelar (AXL) abbildet, gehören zu dieser Welle von Anträgen.
Diese Antragstour lässt sich teilweise durch eine Kursveränderung innerhalb der SEC erklären, nach dem Wahlsieg der Republikaner bei den US‑Wahlen. Seit dem Rücktritt des zuvor umstrittenen Vorsitzenden Gary Gensler zeigt sich die Aufsicht offen für eine lockerere und konstruktivere Politik.
Die jüngste Ernennung von Paul Atkins, einem deutlichen Befürworter von Krypto, zum neuen Vorsitzenden der SEC, nährt die Hoffnung der Branche auf eine innovativere und kooperationsorientierte Regulierung.