SEC-Taskforce will Bitcoin vor der Quantenbedrohung schützen
Die amerikanische Börsenaufsicht SEC arbeitet an einem Plan, Bitcoin, Ethereum und andere Kryptowährungen gegen das Vormarsch von Quantencomputern zu schützen.

Die amerikanische Börsenaufsicht SEC arbeitet an einem Plan, Bitcoin, Ethereum und andere Kryptowährungen gegen das Aufkommen von Quantencomputern zu schützen. Während die Aufsichtsbehörde unter Gary Gensler noch kritisch gegenüber Krypto stand, übernimmt die neue Crypto-Taskforce unter Führung von Hester Peirce jetzt eine schützende Rolle.
Ein eingereichter Vorschlag, das Post-Quantum Financial Infrastructure Framework (PQFIF), warnt, dass sogenannter kryptografisch relevanter Quantencomputer (CRQC’s) die Sicherheit digitaler Assets durchbrechen können. Damit würden Billiarden an Wert und das Vertrauen in den Markt auf dem Spiel stehen.
Experten sprechen von einem möglichen „Q-Day“ um 2028, dem Moment, in dem Bitcoin-Adressen theoretisch geknackt werden könnten. Der Vorschlag plädiert für einen schrittweisen Übergang: Zuerst Verbot von Zahlungen an anfällige Adressen, später sogar das Einfrieren alter Wallets.
Die SEC müsste dabei eine strenge Aufsicht gewährleisten, um Verzögerungen zu verhindern. Nach Experteneinschätzungen ist schnelles Handeln notwendig: „Wir müssen jetzt beginnen“, sagt der Quantenphysiker Markus Pflitsch.