SEC warnt vor zu viel Vertrauen in Proof of Reserves
Der Hauptbuchhalter der amerikanischen Securities and Exchange Commission, Paul Munter, warnt Anleger vor blindem Vertrauen in Berichte über Proof of Reserves.

Der Hauptbuchhalter der amerikanischen Securities and Exchange Commission, Paul Munter, warnt Anleger vor blindem Vertrauen in Berichte über Proof of Reserves. Er sagte den Wall Street Journal, dass Anleger nicht zu viel Vertrauen darauf setzen sollten, dass Kryptobörsen, die dafür Audits durchführen, Belege für Reserven vorlegen.
"Anleger sollten nicht zu viel Vertrauen darauf setzen, dass ein Unternehmen behauptet, Belege für Reserven von einem Wirtschaftsprüfer zu erhalten."
Seit dem Zusammenbruch von FTX haben Krypto-Börsen versucht, ihre Vermögenswerte offenzulegen, um ihre Solvenz zu belegen. Dafür wurden externe Prüfer beauftragt. Diese Verfahren zum Nachweis der Reserven gerieten jedoch zunehmend in Kritik. Einige dieser Berichte enthielten nicht alle relevanten finanziellen Informationen, so die SEC.
Munter sagt, dass die Ergebnisse dieser Kontrollen nicht unbedingt ein Indikator dafür sind, dass das Unternehmen finanziell in guter Verfassung ist. Die weltweit größte Kryptobörse, Binance hat in den letzten Wochen auch Probleme mit ihren Auditberichten.
Die Securities and Exchange Commission will in Zukunft strengere Kontrollen zum Beleg der Reserven durchführen.