Stablecoin-Gesetz nähert sich endgültiger Abstimmung im US-Senat
Der US-Senat hat mit klarer Mehrheit einen bahnbrechenden Gesetzesentwurf zur Regulierung von Stablecoins angenommen.

Der US-Senat hat mit einer klaren Mehrheit eingestimmt in einen bahnbrechenden Gesetzentwurf zur Regulierung von Stablecoins. Mit 66 Stimmen dafür und 32 Gegenstimmen wurde das sogenannte Guiding and Establishing National Innovation for US Stablecoins (GENIUS) Act angenommen, eine Initiative des Senators Bill Hagerty.
Der Gesetzentwurf war zunächst noch von mehreren demokratischen Senatoren aufgrund ungelöster Einwände und juristischer Details blockiert worden. Aber nach jüngsten Anpassungen konnte der Vorschlag doch auf breite Unterstützung zählen. Das Gesetz geht nun in die letzte Phase der parlamentarischen Beratung. Senatorin Cynthia Lummis erwartet, dass der Vorschlag am 26. Mai endgültig angenommen wird.
Die GENIUS Act definiert Stablecoins als Krypto-Token, die an "stabile Werte" wie den US-Dollar gekoppelt sind. Sobald eine Stablecoin eine Marktkapitalisierung von mehr als zehn Milliarden Dollar erreicht, unterliegt sie der Aufsicht der Federal Reserve. Projekte unter dieser Grenze fallen unter die Aufsicht der einzelnen Bundesstaaten.
Derzeit erfüllen nur zwei Stablecoins diese Schwelle: Tether (USDT) und Circle (USDC), die zusammen den Großteil des Marktes dominieren.
Senator Hagerty betont die strategische Bedeutung seines Gesetzes: "Dieses Gesetz schafft einen sicheren und stimulierenden regulatorischen Rahmen, der Innovation ermöglicht und die Mission des Präsidenten unterstützt, Amerika zum weltweiten Zentrum für Kryptowährungen zu machen."
Mit der bevorstehenden Verabschiedung der GENIUS Act setzt die USA einen großen Schritt Richtung klare Regulierung in dem schnell wachsenden Markt für digitale Währungen.