Strategy kauft erneut groß zu, doch wäre XRP die bessere Wahl gewesen?
Die Bitcoin-Treasury-Firma Strategy hat am 21. Juli eine neue Milliardenzahlung getätigt: 6.220 Bitcoin, das entspricht einer Investition von rund 740 Millionen Dollar.

Die Bitcoin-Treasury-Firma Strategy hat am 21. Juli eine neue Milliardenzahlung getätigt: 6.220 Bitcoin, das entspricht einer Investition von rund 740 Millionen Dollar. Der durchschnittliche Einkaufspreis liegt bei rund 119.000 Dollar pro BTC, wie aus einer offiziellen Pressemitteilung hervorgeht.
Mit diesem Kauf steigt das Gesamtbesitz von Strategy auf beeindruckende 607.770 BTC. Über alle Investitionen hinweg liegt der durchschnittliche Einkaufspreis bei 71.756 Dollar pro Bitcoin. Einschließlich Nebenkosten und Gebühren kletterten die Gesamtausgaben auf 43 Milliarden Dollar. Dem stehen beeindruckende Buchgewinne von fast 30 Milliarden gegenüber.
Aber was, wenn die Strategie anders gewesen wäre?
Laut dem Altcoin-Influencer Gordon auf X (ehemals Twitter) wäre das Portfolio heute fast 140 Milliarden Dollar wert gewesen, wenn Strategy damals statt Bitcoin auf XRP gesetzt hätte. Eine Verdopplung des Wertes also. Hier gilt jedoch eine wichtige Vorbehalt: Die Zahlen sind nicht unabhängig verifiziert.
Trotzdem müssen Investoren nicht klagen. Seit Jahresbeginn ist die Aktie von MSTR um 41 Prozent gestiegen, während Bitcoin selbst nur um 26 Prozent zulegte. Wer also über die Börse in Saylors Vision investierte, traf eine gute Entscheidung.
Strategy mag der größte börsennotierte BTC-Hodler sein, aber sie ist längst nicht mehr allein. Unternehmen wie GameStop, Rumble, Twenty One, Nakamoto und sogar der Fußballverein Paris Saint-Germain entwickeln mittlerweile eigene Bitcoin-Strategien. Auch in Deutschland versucht ein Unternehmen, in Strategy's Fußstapfen zu treten.