Die Deutsche DekaBank eröffnet eine Filiale in der Metaverse: die Dekaverse.
Nachdem fast jede große Bank der Welt, von JPMorgan bis BNP Paribas, sich in den letzten Monaten der Metaverse gewidmet hat, folgt nun auch die Deutsche Deka.

Fast jede große Bank der Welt, von JPMorgan bis BNP Paribas, hat sich in den letzten Monaten der Metaverse gewidmet; nun folgt auch die Deutsche Deka. Genau rechtzeitig vor dem Tiefpunkt der Hype. Mit einem Mausklick landest du direkt vor dem virtuellen Filialgebäude, dessen Website verspricht: "Die Zukunft ist hier." Es befindet sich in Decentraland, einer Geisterstadt im digitalen Web3-Paradies. Die Zahl der aktiven Spieler laut DappRadar: 650.
Es gibt noch wenig zu sehen in der Dekaverse
Das Gebäude sieht schick aus. Eine Art Glas-Schneckenhaus. Du wirst in dieser "spannenden neuen Welt" mit einem Textfeld begrüßt, in dem wir mehr über Deka, unsere Partner und die Web3-Revolution erfahren können.
An der Rezeption gibt es unsere erste Überraschung: Es gibt wirklich jemanden! Eine echte Person. Hier, in Decentraland. Eine Millennialin, erklärt sie, und kam über einen Einladungslink in die Dekaverse. Ihr Eindruck? Gut. Sie findet das Design schön.
Drei Etagen, nicht viel zu sehen: Noch ist alles im Aufbau. DekaBank-Kunden sollen dabei helfen, zu gestalten, was hier passiert. Wir können nicht genau sagen, was das bedeutet, da Fragen bisher unbeantwortet geblieben sind. Zumindest sollen im zweiten Stock "interessante Ausstellungen" zu sehen sein, nämlich NFTs für einen guten Zweck.
Aber das Ganze ist noch in Arbeit. Wie eigentlich immer der Fall ist, wenn man sich in der Metaverse bewegt. Auf der Terrasse rät uns ein virtueller Mitarbeiter, den Blick zu genießen. Wir stehen am Rand und schauen in die Ferne. Aber leider ist nichts zu sehen, denn die Assets laden nicht.