Trump vs. Harris: Wie wichtig ist Krypto für die US-Wahlen?
Wer wird im November das Weiße Haus betreten?

Wer wird im November das Weiße Haus betreten? Diese Frage wird letztlich in den Swing States beantwortet, und Krypto könnte hier eine entscheidende Rolle spielen.
In diesem Artikel lernst du:
- Wie groß der Anteil potenzieller Krypto-Wähler ist
- Wie sich dieser Anteil seit der letzten Wahl verändert hat
- Welche Themen für Krypto-Wähler wichtig sind
Es ist der politische Höhepunkt des Jahres: Im November findet in den USA der Wahlkampf zwischen Donald Trump und Kamala Harris statt. Es ist ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, das vor allem in den sieben Swing States entschieden wird. Und gerade in diesen entscheidenden Staaten kann Krypto eine wichtige Rolle spielen.
Aus einer aktuellen Umfrage des Forschungsunternehmens Morning Consult, beauftragt von Coinbase, geht hervor, dass „Krypto-Investoren eine wichtige Rolle in den Swing States spielen.“
In den ganzen USA besitzen schätzungsweise 52 Millionen wahlberechtigte Menschen Bitcoin und andere Kryptowährungen. In den genannten Swing States (Nevada, Arizona, Wisconsin, Michigan, Pennsylvania, North Carolina und Georgia) sind es etwa 6,5 Millionen Krypto-Wähler, was fast 15 Prozent der gesamten wahlberechtigten Bevölkerung in diesen Regionen ausmacht. Im Vergleich zu den Wahlen 2020 ist diese Zahl um das 16-fache gestiegen.
In fünf dieser Staaten gaben etwa zwei Drittel der Befragten an, für einen Kandidaten zu stimmen, der den Kryptosektor unterstützt. Interessant ist, dass Krypto-Wähler in den Swing States keine klare Präferenz für Republikaner oder Demokraten haben. Obwohl die Republikaner in der Regel mehr Unterstützung für den Kryptosektor gezeigt haben, gaben in diesen Staaten 47 Prozent der Krypto-Wähler an, Trump zu wählen, und 47 Prozent Harris. Ein spannender Kampf.
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Dennoch könnte die Haltung der Kandidaten gegenüber Krypto eine große Rolle bei ihrer letztendlichen Wahl spielen. Eine aktuelle Studie des Forschungsunternehmens HarrisX, beauftragt von ConsenSys, enthüllte, dass 40 Prozent der Wähler bereit sind, außerhalb ihrer gewohnten Partei zu stimmen, wenn die Krypto-Positionen der Kandidaten sie ansprechen.
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Die meisten Krypto-Wähler fordern klarere Regulierung
Die Jahre der Unsicherheit rund um Krypto-Regulierung haben Spuren bei den amerikanischen Wählern hinterlassen. Laut der Morning Consult/ Coinbase-Umfrage sagen 72 Prozent der Krypto-Besitzer, dass der Mangel an klarer Regulierung in den USA sie davon abhält, mehr zu investieren. Bei der Gruppe der „Krypto-Interessierten“ (Personen, die planen, in den nächsten 12 Monaten Krypto zu kaufen) liegt der Anteil bei 83 Prozent.
Aus der HarrisX-Umfrage geht weiter hervor, dass 44 Prozent der amerikanischen Wähler möchten, dass die Regierung der Kryptosektor mehr Unterstützung bietet. 55 Prozent sind der Meinung, dass Washington zu wenig tut, um den Sektor zu regulieren.
Im Kongress liegt eine mögliche Lösung vorläufig still: der „Financial Innovation and Technology for the 21st Century Act“ (FIT21). Dieses Gesetzesprojekt soll Klarheit darüber schaffen, wie die Aufsichtsbehörden SEC und CFTC ihre Aufgaben verteilen und wie Kryptowährungen allgemein klassifiziert werden sollten. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass dieses Gesetz vor den Wahlen in Kraft treten wird.