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UBS erhöht Bitcoin-ETF-Exposure mit 24-fachem Sprung

Die Schweizer Bank hat auch ihre direkte IBIT-Position ausgebaut, während das Put-Exposure zurückging. Das passt zu UBS’ breiterem Aufbau rund um digitale Assets und regulierten Bitcoin-Zugang.

UBS erhöht Bitcoin-ETF-Exposure mit 24-fachem Sprung

Wichtigste Erkenntnisse

  • UBS hat im zweiten Quartal sein Call-Option-Exposure auf BlackRocks iShares Bitcoin Trust um mehr als das 24-Fache erhöht.
  • Die direkte Position von UBS im Bitcoin ETF stieg um rund 12 Prozent auf 407.890 Aktien und hatte damit einen Wert von etwa 13,6 Millionen Dollar.
  • Das Put-Exposure sank um etwa 53 Prozent, während die Filing keine Strike Prices oder Laufzeiten nennt.

UBS hat seine Exponierung gegenüber BlackRocks iShares Bitcoin Trust (IBIT) im zweiten Quartal deutlich erhöht. Die Schweizer Bank meldete einen mehr als 24-fachen Anstieg ihres Call-Option-Exposures, während auch die direkte Position im Bitcoin ETF weiter gewachsen ist.

Starkes Wachstum bei IBIT-Calls

Laut einer regulatorischen Filing hielt UBS zum 30. Juni Calls auf 1,95 Millionen zugrunde liegende IBIT-Aktien, nach 80.000 drei Monate zuvor. Diese Calls geben der Bank das Recht, später IBIT-Aktien zu einem vorher festgelegten Preis zu kaufen.

Die direkte IBIT-Position stieg im selben Zeitraum um rund 12 Prozent auf 407.890 Aktien und hatte damit einen Wert von etwa $13,6 Millionen (€11,8 Millionen). Ende März lag diese Position noch bei 364.371 Aktien. UBS hielt Ende 2025 noch 548.614 IBIT-Aktien, was zeigt, dass die aktuelle Position zwar gewachsen ist, aber noch unter diesem Niveau liegt.

Weniger Put-Exposure

Auf der anderen Seite ging das Put-Exposure zurück. UBS meldete Puts auf 143.300 zugrunde liegende Aktien, rund 53 Prozent weniger als die 303.300 zum Ende März. Puts geben dem Inhaber das Recht, aber nicht die Pflicht, IBIT zu einem festen Preis zu verkaufen.

Die Filing nennt keine Strike Prices oder Laufzeiten, sodass sich nicht genau feststellen lässt, wie UBS per saldo positioniert ist. Die Zahlen machen aber deutlich, dass die Bank sich in kurzer Zeit mehr Spielraum rund um Bitcoin-bezogene Anlageinstrumente verschafft hat.

Was das über UBS aussagt

Die Bewegung passt zu einem breiteren Aufbau von UBS rund um digitale Assets. Die Bank teilte bereits Anfang des Jahres mit, dass sie in der Schweiz Vorbereitungen treffe, ausgewählten Private-Banking-Kunden Zugang zum Handel mit Bitcoin und Ether zu geben. UBS hat diesen Kurs in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt ausgebaut, mit Fokus auf Infrastruktur und Compliance, bevor die Dienste breiter ausgerollt werden.

Für europäische Kryptonutzer ist vor allem relevant, dass eine große Systembank über einen regulierten Bitcoin ETF am Markt immer sichtbarer wird. Das sagt noch nichts über eine direkte Kursrichtung aus, unterstreicht aber, dass der institutionelle Zugang zu Bitcoin über traditionelle Anlageinstrumente weiter normalisiert wird.

Auch andere große Akteure bauen ihre IBIT-Exponierung aus. So erhöhte Tudor Investment im zweiten Quartal sein direktes Engagement in dem Spot-Bitcoin-ETF, während es gleichzeitig weniger Call-Exposure hielt.


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