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Vereinigte Staaten müssen Entwickler schützen, um die Krypto-Führungsrolle zu behalten

Der Senat befasst sich mit dem Schutz für Open-Source-Entwickler im Clarity Act. Das Ergebnis könnte entscheiden, ob Krypto-Talente in den USA bleiben oder abwandern.

Vereinigte Staaten müssen Entwickler schützen, um die Krypto-Führungsrolle zu behalten

Wichtigste Erkenntnisse

  • Der US-Senat steht kurz davor, den Clarity Act für einen klaren Regulierungsrahmen für digitale Assets zu verabschieden.
  • Die BRCA schützt Open-Source-Blockchain-Entwickler, die keine Nutzergelder verwalten, davor, als Geldtransmitter eingestuft zu werden.
  • Fällt dieser Schutz weg, könnte das Innovationen bremsen und amerikanische Krypto-Talente ins Ausland treiben.

Der US-Senat steht kurz davor, den Clarity Act mit breiter Unterstützung zu verabschieden, ein Gesetz, das digitalen Assets endlich einen klaren Regulierungsrahmen geben soll. Trotzdem steht eine zentrale Regelung, der Blockchain Regulatory Certainty Act (BRCA), unter Druck. Diese Regelung schützt Softwareentwickler, die Open-Source-Blockchainsoftware schreiben und Nodes betreiben, solange sie kein Geld von Nutzern verwalten. Wenn dieser Schutz gestrichen oder abgeschwächt wird, könnte das dazu führen, dass US-amerikanische Entwickler ihre Arbeit ins Ausland verlagern und die USA ihren Vorsprung in der Krypto-Welt verlieren.

Warum der Schutz für Entwickler im Clarity Act wichtig ist

Die BRCA stellt klar, dass Entwickler, die kein Geld verwalten und keine Nutzergelder halten, nach Bundesrecht nicht als Geldtransmitter gelten. Diese Unterscheidung ist wichtig, weil sie verhindert, dass Entwickler unbeabsichtigt unter strenge Finanzregeln fallen. Die Regelung knüpft an die FinCEN-Leitlinien von 2019 an, in denen bereits festgehalten wurde, dass das bloße Bereitstellen von Software oder Netzwerktools nicht automatisch jemanden zu einem Geldtransmitter macht. Ohne diesen Schutz riskieren Entwickler strafrechtliche Verfolgung, wie das Beispiel des Tornado-Cash-Entwicklers Roman Storm zeigt. Solche Fälle bremsen Innovationen aus und treiben Talente aus den USA weg.

Auswirkungen auf Innovation und Wettbewerbsfähigkeit in den USA

Der Anteil US-amerikanischer Open-Source-Krypto-Entwickler ist von 38% im Jahr 2015 auf zuletzt etwa 19% gefallen. Dieser Rückgang bedeutet nicht nur weniger Jobs und Steuereinnahmen, sondern auch eine Schwächung des technologischen Vorsprungs der USA. Während andere Länder wie Singapur und Abu Dhabi ein attraktiveres Umfeld bieten, droht Amerika seine Position als Innovationsstandort zu verlieren. Die breite Unterstützung für die BRCA sowohl im Senat als auch im Repräsentantenhaus unterstreicht, wie wichtig dieser Schutz für den Erhalt eines wettbewerbsfähigen Kryptomarkts ist. In Washington geht es derweil breiter um die Frage, wie weit die Regierung die Branche steuern sollte, von Steuerregeln bis zur Marktaufsicht, wie die Sommer der Krypto-Regulierung zeigt.

Warum diese Entwicklung für europäische Krypto-Leser relevant ist

Das Ergebnis des Clarity Act kann auch für europäische Marktteilnehmer wichtig sein. Wenn es den USA gelingt, Entwickler zu halten und Innovationen zu fördern, könnte das globale Blockchain-Standards und technologische Entwicklungen beeinflussen. Europäische Unternehmen und Entwickler könnten davon profitieren oder mit Verschiebungen bei der Wettbewerbsfähigkeit konfrontiert werden. Außerdem zeigt das Beispiel der USA, wie klare Regulierung Innovation fördern kann, ohne kriminelle Aktivitäten zu erleichtern, ein relevantes Thema in der europäischen Krypto-Regulierung.


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