US-Staatsanwälte prüfen Anklage gegen Binance
Die größte Krypto-Börse Binance wird möglicherweise beschuldigt, Geldwäsche begangen zu haben und US-Sanktionen zu umgehen.

Die größte Krypto-Börse Binance wird möglicherweise beschuldigt, Geld zu waschen und US-Sanktionen zu umgehen. Der CEO des Unternehmens, Changpeng Zhao, ist Zielscheibe.
Binance steht möglicherweise kurz davor, von US-Anklägern angeklagt zu werden. Das meldete Reuters. Die Nachrichtenagentur verfügt über Informationen, aus denen hervorgeht, dass die US-Behörden Anklagen wegen Geldwäsche und der Umgehung der Iran-Sanktionen prüfen.
Laut Reuters soll Chanpeng Zhao strikte Geheimhaltungsregeln für sein Personal eingeführt und ihnen angewiesen haben, so wenig wie möglich E-Mails zu verwenden. Es wurde darum gebeten, vor allem über verschlüsselte Messaging-Dienste zu kommunizieren.
Es gibt noch keine endgültige Entscheidung darüber, ob eine Anklage erhoben wird, obwohl Staatsanwälte Zhao und andere Führungskräfte als Personen betrachten, gegen die eine Untersuchung läuft. Das sagte eine anonyme interne Quelle gegenüber Reuters.
Binance soll auch schwache Anti-Geldwäsche-Kontrollen gehabt haben und mehr als 10 Milliarden Dollar an Zahlungen für Kriminelle und Unternehmen verarbeitet haben, die US-Sanktionen umgehen wollen.
Nach dem Zusammenbruch von FTX hatte Binance zunehmend auf Respektabilität und Sicherheit verwiesen. Sollte das Unternehmen mit schweren Anklagen konfrontiert werden, könnten die Folgen verheerend für den gesamten Kryptomarkt sein.