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US-Senat stimmt für vierjähriges Verbot des digitalen Dollars

Der Senat blockiert einen digitalen Dollar bis 2030, trotz breiterer Debatten über CBDCs. Lies weiter für den politischen Hintergrund und mögliche Folgen.

US-Senat stimmt für vierjähriges Verbot des digitalen Dollars

Wichtigste Erkenntnisse

  • Der US-Senat hat mit 85 zu 5 Stimmen einen Gesetzentwurf gebilligt, der die Federal Reserve für vier Jahre daran hindert, einen digitalen Dollar auszugeben.
  • Das Verbot ist Teil des 21st Century ROAD to Housing Act, eines Gesetzes, das die Bezahlbarkeit von Wohnraum verbessern soll.
  • Das Verbot gilt bis Ende 2030 und spiegelt die zurückhaltende Haltung der USA gegenüber digitalen Zentralbankwährungen wider.

Der US-Senat hat einen Gesetzentwurf angenommen, der die Federal Reserve für die kommenden vier Jahre daran hindert, eine digitale Zentralbankwährung (CBDC) auszugeben. Dieses Verbot ist Teil des 21st Century ROAD to Housing Act, eines Gesetzes zur Verbesserung der Bezahlbarkeit von Wohnraum, das mit einer deutlichen Mehrheit von 85 zu 5 Stimmen verabschiedet wurde.

Verbot des digitalen Dollars in breiterer Gesetzgebung

Obwohl die Federal Reserve selbst nicht aktiv an einem digitalen Dollar gearbeitet hat, hat der Senat beschlossen, das Konzept formal zu blockieren. Republikanische Politiker stellten sich entschieden gegen die mögliche Einführung einer CBDC und sahen darin eine gefährliche Ausweitung von staatlicher Kontrolle und Überwachung. Das Verbot ist damit in eine breitere Gesetzgebung zur Wohnungspolitik eingebettet, was die Chance erhöht, dass es auch vom Repräsentantenhaus angenommen und von Präsident Donald Trump unterzeichnet wird.

Vorübergehende Maßnahme mit politischem Hintergrund

Das Verbot gilt bis Ende 2030 und schränkt die Möglichkeiten der Federal Reserve vorübergehend ein, einen digitalen Dollar zu entwickeln oder auszugeben. Das geschieht trotz der Tatsache, dass die Federal Reserve im März 2026 bereits bestätigt hatte, ihre Arbeit an einer CBDC eingestellt zu haben, weil ohne ausdrückliche Zustimmung des Kongresses keine gesetzliche Grundlage dafür bestand. Die Entscheidung des Senats spiegelt die politische Zurückhaltung in den USA gegenüber digitalen Zentralbankwährungen wider, im Gegensatz zu Entwicklungen in Europa und China.

Relevanz für europäische und niederländische Krypto-Fans

Für europäische und niederländische Krypto-Fans zeigt diese Entwicklung die unterschiedlichen politischen Haltungen gegenüber CBDCs weltweit. Während einige Regionen aktiv mit digitalen Zentralbankwährungen experimentieren, setzt die US-Politik vorerst auf eine abwartende und restriktive Linie. Das könnte sich auf die internationale Zusammenarbeit und die weltweite Adoption digitaler Währungen auswirken.


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