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Warum Buffetts Strategie gegen Bitcoin keine Chance hat

Laut Jeff Park, Chief Investment Officer bei ProCap BTC, ist das Zeitalter des traditionellen Value Investing endgültig vorbei.

Warum Buffetts Strategie gegen Bitcoin keine Chance hat

Laut Jeff Park, Chief Investment Officer bei ProCap BTC, ist das Zeitalter des traditionellen Value Investing endgültig vorbei. In einem Beitrag auf X ließ der Bitcoin-Enthusiast keine Zweifel offen: “Der intelligente Investor ist tot.”

Mit dieser Aussage verweist Park auf das berühmte Buch Der intelligente Investor von Ökonom Benjamin Graham, das seit der ersten Veröffentlichung im Jahr 1949 als das Standardwerk für Value Investing gilt. Aber heute, so sagt Park, gehören Anleger, die daran festhalten, automatisch „zu den Verlierern“.

Von Graham bis geopolitik

Seine Erklärung ist eindeutig: “Anomalien sind keine Ausnahmen mehr. Sie sind die Regel.” Laut Park haben sich die Marktdynamiken grundlegend verändert. Wo früher Angebot und Nachfrage den Wert von Sektoren bestimmten, sind es heute Sanktionen, Importzölle und präsidentielle Dekrete.

Der klassische Graham-Ansatz nennt Park „Newtonianisch investieren“, eine veraltete Strategie in einer Welt, in der Geopolitik, KI und Kultur die neuen Maßstäbe für Wert sind. Hieraus entsteht laut ihm der „ideologische Investor“, der den Wertbegriff radikal anders interpretiert.

Bitcoin als ‘deep value’

In diesem neuen Paradigma sieht Park Bitcoin als die ultimative Repräsentation: „Bitcoin ist Deep Value.“ Der ehemalige Morgan-Stanley-Mitarbeiter fügte hinzu: „Die Zukunft gehört ideologischen Investoren. Daher wird Bitcoin gewinnen.“

ProCap und der Kampf um BTC

ProCap, das Treasury-Unternehmen, das von Bitcoin-Influencer Anthony Pompliano gegründet wurde, folgt dieser Vision in der Praxis. Das Unternehmen verfolgt eine Strategie, die an MicroStrategy von Michael Saylor erinnert: Es sammelt so viele BTC wie möglich. Derzeit besitzt ProCap 4.932 Bitcoin, gut für etwa 542 Millionen Dollar.

Buffetts Skepsis und Saylors Überzeugung

Warren Buffett, der bekannteste Vertreter von Grahams Value-Investing-Tradition, ist seit Jahren skeptisch gegenüber Bitcoin. Aber laut Michael Saylor muss das nicht so bleiben: “Wenn ich eine Stunde mit Warren Buffett in ruhiger Umgebung sprechen könnte, würde er zugeben, dass Bitcoin eine gute Idee ist. Charlie Munger würde es gut finden. Wir werden noch mehr kaufen.”


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