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X erhält Welle von Reset-Mails, Krypto-Accounts besonders alarmiert

Tausende Nutzer, darunter Krypto-Accounts, erhielten unaufgeforderte Reset-Mails. X sieht keinen Hinweis auf einen Hack, empfiehlt aber zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen.

X erhält Welle von Reset-Mails, Krypto-Accounts besonders alarmiert

Wichtigste Erkenntnisse

  • Tausende X-Nutzer melden unaufgeforderte Passwort-Reset-Mails, darunter mehrere bekannte Krypto-Accounts.
  • Es gibt bislang keinen Beleg dafür, dass X gehackt wurde oder dass es zu groß angelegten Account-Übernahmen gekommen ist.
  • X-Nutzern wird empfohlen, Password Reset Protect zu aktivieren, um Reset-Versuche zusätzlich abzusichern.

Tausende X-Nutzer melden eine Welle unaufgeforderter Passwort-Reset-Mails, darunter mehrere bekannte Krypto-Accounts. Die Meldungen sorgen für Sorgen über einen möglichen Versuch zur Account-Übernahme, doch es gibt bislang keinen Beleg dafür, dass X selbst gehackt wurde. Einige Nutzer erhielten innerhalb weniger Stunden bis zu zehn Mails.

Krypto reagiert schnell

X spielt eine große Rolle im Kryptomarkt, weil Trader, Projekte und Führungskräfte die Plattform oft für Ankündigungen, Marktkommentare und schnelle Nachrichten nutzen. Genau deshalb fallen solche Reset-Mails in der Branche besonders auf. Der Krypto-Investor Nic Carter sagte am Dienstag, dass viele Menschen unaufgeforderte Reset-Versuche erhalten hätten, und rief Nutzer dazu auf, die Funktion Password Reset Protect zu aktivieren.

Auch cap.eth meldete, dass jemand aggressiv versucht habe, sein Passwort zurückzusetzen, obwohl Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert war. Das zeigt, dass eine zusätzliche Sicherheitsebene nicht immer alle Risiken beseitigt, auch wenn sie eine Übernahme erschwert.

Wie die Reset-Mails funktionieren

Laut den Sicherheitsbedingungen von X kann ein Passwort-Reset allein mit einem öffentlichen Nutzernamen gestartet werden. Danach sendet X die Reset-Mail selbst an die E-Mail-Adresse, die mit dem Account verknüpft ist. Password Reset Protect fügt einen zusätzlichen Schritt hinzu, bei dem die Person, die den Reset anfordert, auch die E-Mail-Adresse oder Telefonnummer des Accounts bestätigen muss.

Mindestens vier Mitarbeiter von CoinDesk sagten am Dienstag, ähnliche Mails erhalten zu haben. Bei zwei von ihnen ging es um E-Mail-Adressen, die nicht breit bekannt waren. Das bedeutet nicht automatisch, dass Angreifer bereits Zugriff auf diese Adressen haben, macht die Meldungen aber auffälliger.

Bedeutung für Europa

Für europäische Krypto-Follower ist das vor allem relevant, weil X für viele Projekte und Händler ein wichtiger Kommunikationskanal ist. Wenn sich Reset-Versuche gegen Accounts mit großer Reichweite richten, kann das schnell zu Verwirrung oder zum Missbrauch von Vertrauen führen. Derzeit gibt es jedoch keinen bestätigten Hinweis auf eine Störung in den Systemen von X oder auf groß angelegte Account-Übernahmen.


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