Yuga Labs Sicherheitsingenieur im Visier der Behörden
Im Jahr 2022 entdeckte er eine Krypto-Phishing-Website und half bei den Ermittlungen.

In 2022 entdeckte er eine Krypto-Phishing-Website und half bei den Ermittlungen. Jetzt steht Sam Curry selbst im Mittelpunkt des Falls.
Sam Curry, ein Sicherheitsingenieur bei Yuga Labs, stand im Mittelpunkt einer Bundesuntersuchung.
In 2022 entdeckte er eine Krypto-Phishing-Site und half den Behörden bei den Ermittlungen.
Als Curry aus Japan kommend wieder in die USA zurückkehrte, hielten Beamte ihn fest und übergaben ihm eine Vorladung. Eine mehrstündige Vernehmung folgte. Curry gab auch seinen Laptop an die Polizisten ab.
Dies geht aus einer Nachricht hervor, die Curry am 27. September auf X gepostet hat. Die Nachricht wurde inzwischen gelöscht.
Der Grund der Untersuchung: Curry stieß 2022 im Netz auf eine Scam-Seite. Die Betreiber hatten versehentlich einen privaten Ethereum-Schlüssel in den JavaScript-Code der Website veröffentlicht.
Curry versuchte den Vorfall zu untersuchen, indem er den privaten Schlüssel in MetaMask importierte und überprüfte, ob noch Vermögenswerte in der Wallet waren. Dabei verwendete er seine heimische IP-Adresse.
Als die Behörden die Zugriffsprotokolle des Accounts des NFT-Marktplatzes OpenSea anforderten, stießen sie auf die IP-Adresse des Sicherheitsingenieurs. Dadurch stellten sie eine Vorladung aus.
Nach Rücksprache mit Currys Anwalt und den Behörden wurde die Vorladung aufgehoben.