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ZachXBT bringt LAB-Crash mit Wallet voller Millionen Tokens in Verbindung

ZachXBT verweist auf eine Wallet, die über Bitget und Aster Millionen LAB verschoben hat, während das Team Verkaufsdruck und einen bevorstehenden Unlock nennt.

ZachXBT bringt LAB-Crash mit Wallet voller Millionen Tokens in Verbindung

Wichtigste Erkenntnisse

  • ZachXBT stellt einen Zusammenhang zwischen dem LAB-Crash und einer Wallet her, die zuvor vom LAB-Team finanziert wurde und Millionen LAB erhalten hat.
  • Nach seiner Analyse verkaufte diese Wallet 18,4 Millionen Tokens auf Aster, woraufhin der LAB-Kurs von 1,2 $ auf 0,55 $ fiel.
  • LAB Trade verweist auf Verkaufsdruck durch externe Parteien, während ein Unlock am 14. Juli noch rund 27 Millionen LAB freigeben könnte.

Der Onchain-Analyst ZachXBT bringt den fast vollständigen Einbruch des LAB-Tokens mit einer Einheit in Verbindung, die zunächst vom LAB-Team finanziert worden sein soll. Für LAB Trade kommt der Vorwurf zu einem ohnehin schwierigen Zeitpunkt, nachdem das Projekt nach dem jüngsten Kursrückgang einen großen Teil seines Werts eingebüßt hat. Das Team selbst weist eine Ursache auf Projektebene zurück.

Spuren auf der Blockchain

ZachXBT veröffentlichte seine Analyse auf Telegram und erklärt, dass sich der Verkauf auf eine Wallet zurückführen lasse, die ursprünglich vom LAB-Team finanziert wurde. Nach seiner Darstellung erhielt diese Wallet im April 2026 mehr als 196 Millionen LAB vom Team, bevor die Tokens an vier Bitget-Einzahlungsadressen weitergeleitet wurden.

Im Mai verließen rund 100 Millionen LAB Bitget und blieben anschließend über Wochen unberührt. Erst am 10. Juli setzte sich die Bewegung wieder fort. Laut dem Analysten begann die Einheit danach, 18,4 Millionen Tokens auf der dezentralen Exchange Aster zu verkaufen. In der Folge fiel der LAB-Preis von 1,2 $ (1,05 €) auf 0,55 $ (0,48 €).

ZachXBT zufolge hält die Wallet weiterhin 81,5 Millionen LAB. Aus seiner Sicht spricht das dafür, dass bei einer erneuten Bewegung dieser Tokens weiterer Verkaufsdruck entstehen könnte.

Team verweist auf Verkaufsdruck

LAB Trade reagierte auf X und erklärte, der Rückgang gehe vor allem auf starken Verkaufsdruck durch externe Parteien zurück. Zudem verwies das Team darauf, dass mehrere unabhängige Trading-Firmen erhebliche LAB-Positionen halten, die nicht mit dem Projekt verbunden seien.

Besonders heikel ist dabei das Timing. LAB markierte am 2. Juni noch ein Allzeithoch von 27,48 $ (24 €), verlor danach aber innerhalb kurzer Zeit mehr als 90 % an Wert. In den ersten Julitagen kam es erneut zu einem deutlichen Rückgang, sodass der Token laut Marktdaten innerhalb einer Woche mehr als 97 % einbüßte.

Später führte das Team einen Burn von 10 Millionen LAB durch, was 1 % des gesamten Angebots entspricht. Onchain-Daten zeigen, dass die Tokens an eine Nulladresse gesendet wurden. Gleichzeitig bleibt ein bevorstehender Unlock am 14. Juli ein Thema: Dann dürften voraussichtlich noch einmal rund 27 Millionen LAB freigegeben werden, was den Markt erneut belasten könnte.

Bedeutung für Europa

Für europäische Krypto-Nutzer zeigt dieser Fall, wie anfällig Tokens mit geringer Umlaufmenge für abrupte Verkaufswellen sein können. LAB Trade wurde 2024 als Multi-Chain-Trading-Infrastrukturprojekt gegründet und erhielt im Oktober 2025 sein TGE, bevor es auch auf Binance Alpha und anderen Handelsplattformen auftauchte. Solche Strukturen machen Kursbewegungen nicht automatisch verdächtig, können aber die Wirkung großer Wallets und Unlocks verstärken. Die kommenden Token-Unlocks im Juli zeigen, wie zusätzliches Angebot in kurzer Zeit für mehr Volatilität sorgen kann.


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