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Zerohash startet AUTH für einfachere Wallet-Transfers

Der Dienst verknüpft Wallets und Accounts, ohne dass du manuell Adressen oder Netzwerke auswählen musst. Gleichzeitig baut Zerohash seine regulierte Position mit einer DNB-Lizenz und einer MiCAR-Genehmigung weiter aus.

Zerohash startet AUTH für einfachere Wallet-Transfers

Wichtigste Erkenntnisse

  • Zerohash hat AUTH gestartet, um Krypto-Überweisungen zwischen verknüpften Accounts einfacher zu machen, ohne Wallet-Adressen abzutippen oder selbst ein Netzwerk auszuwählen.
  • Der Dienst verknüpft Wallets und Exchange-Accounts, übernimmt Routing und Settlement und unterstützt laut Zerohash Hunderte von Verknüpfungen.
  • Gleichzeitig arbeitet Zerohash weiter an Genehmigungen; in Europa verfügt das Unternehmen bereits über eine EMI-Lizenz der De Nederlandsche Bank.

Zerohash hat AUTH gestartet, einen Dienst, der das Verschieben von Krypto zwischen verknüpften Accounts einfacher machen soll. Nutzer müssen dabei keine Wallet-Adressen mehr abtippen oder selbst ein Blockchain-Netzwerk auswählen.

Weniger Schritte bei Transfers

Das Krypto-Unternehmen stellte das Tool auf der Money20/20-Konferenz in Las Vegas vor. AUTH ermöglicht es Nutzern, einen Exchange-Account oder eine Self-Custody-Krypto-Wallet zu verknüpfen und anschließend einen Transfer in der App zu bestätigen, die den Dienst anbietet.

Laut Zerohash übernimmt AUTH anschließend Routing und Settlement. Die App selbst legt fest, welche Assets, Accounts und Transferarten erlaubt sind. Das Unternehmen sagt, dass der Dienst mehr als 600 Verknüpfungen unterstützt, darunter Coinbase, Robinhood, Gemini, MetaMask und Phantom. In der Entwicklerdokumentation sind 639 Wallets und vier Exchange- oder Brokerage-Accounts aufgeführt. Coinbase, Robinhood und Gemini sind live, während Kraken in der Beta ist.

Ryan Beaudry, General Manager von AUTH, sagte, dass Onchain-Rails erst dann wirklich skalierbar werden, wenn Nutzer nicht mehr über die zugrunde liegende Technologie nachdenken müssen. Er nannte Benutzerfreundlichkeit, Vertrauen und Kontrolle den wichtigsten Schritt hin zu einer breiteren Adoption.

Regulierungsdruck bleibt ein Thema

Der Start kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Zerohash auch an seinen Genehmigungen arbeitet. Im Juli schickte das Office of the Comptroller of the Currency die Anmeldung für eine nationale Trust-Bank-Charter zurück, weil sie aus Sicht der Aufsicht materiell unvollständig war. Das Unternehmen bezeichnete das später als administrativen Schritt und reichte am 18. August einen enger gefassten Antrag erneut ein. Dieser Antrag liegt weiterhin bei der Aufsicht.

Für europäische Krypto-Nutzer ist vor allem relevant, dass Zerohash in diesem Jahr bereits eine EMI-Lizenz von De Nederlandsche Bank erhalten hat. Diese Genehmigung ergänzt die bestehende MiCAR-Lizenz und zeigt, dass das Unternehmen seine regulierte Position im Bereich Stablecoin-Zahlungen weiter ausbauen will.

Bedeutung für den Markt

AUTH zeigt, wohin sich viele Krypto-Infrastrukturen bewegen: weniger manuelle Schritte und mehr Verknüpfungen zwischen Wallets, Exchanges und Apps. Für Nutzer kann das den Unterschied zwischen einer umständlichen Überweisung und einem Prozess ausmachen, der eher einer normalen Zahlung ähnelt. Gleichzeitig bleibt die Frage, wie schnell solche Dienste breit in Apps und Plattformen integriert werden, die selbst entscheiden, welche Transfers sie zulassen.


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