Bitcoin-Dominanz
Die Bitcoin-Dominanz gibt an, welcher Anteil des Gesamtwerts des Kryptomarkts auf Bitcoin entfällt. Sie zeigt, wie groß Bitcoin im Vergleich zu allen anderen Kryptowährungen zusammen ist.
Was bedeutet Bitcoin-Dominanz?
Für die Berechnung wird die Marktkapitalisierung herangezogen. Sie bezeichnet den Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Coins, basierend auf ihrem Preis.
Beträgt die Bitcoin-Dominanz beispielsweise 60 %, entfallen 60 % der gesamten Marktkapitalisierung des Kryptomarkts auf Bitcoin. Je höher der Prozentsatz, desto größer ist der Anteil von Bitcoin.
Ein Beispiel für Bitcoin-Dominanz
Angenommen, die gesamte Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen beträgt 100 Milliarden Euro. Liegt die Marktkapitalisierung von Bitcoin bei 60 Milliarden Euro, beträgt die Bitcoin-Dominanz 60 %.
Die übrigen 40 % entfallen dann auf andere Kryptowährungen, etwa Altcoins. Das Beispiel zeigt, dass die Dominanz ein Verhältnis und kein Bitcoin-Preis ist.
Warum ist die Bitcoin-Dominanz im Kryptomarkt wichtig?
In Berichten über Preisbewegungen kann eine steigende Bitcoin-Dominanz bedeuten, dass sich Bitcoin im Vergleich zu Altcoins besser entwickelt. Das kann daran liegen, dass mehr Menschen Bitcoin kaufen, Altcoins verkaufen oder Altcoins stärker an Wert verlieren.
Eine sinkende Dominanz kann darauf hindeuten, dass Altcoins mehr Aufmerksamkeit erhalten. Das geschieht häufig während einer Altcoin-Season, wenn Anleger mehr Risiken eingehen und kleinere Kryptowährungen interessanter finden.
Die Bitcoin-Dominanz ist keine Prognose künftiger Preise. Sie ist ein einfacher Indikator für die Verteilung innerhalb des Kryptomarkts und erklärt für sich genommen nicht, warum sich diese Verteilung verändert.