Hashrate
Die Hashrate, auch Hash Rate genannt, gibt an, wie viele Hashberechnungen Mining-Geräte pro Sekunde ausführen. Sie zeigt, wie viel Rechenarbeit ein Miner oder ein Netzwerk leistet.
Was bedeutet Hashrate?
Die Hashrate wird in Hashes pro Sekunde (H/s) gemessen. Ein Hash ist ein digitales Ergebnis, das ein Gerät aus Daten berechnet. Beim Mining versucht ein Gerät immer wieder, einen Hash zu finden, der den vorgegebenen Regeln entspricht.
Bei Proof-of-Work-Netzwerken wie Bitcoin bedeutet eine höhere Hashrate mehr Versuche pro Sekunde. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Miner einen gültigen Block findet. Die gesamte Hashrate des Netzwerks ist meist eine Schätzung und keine direkte Zählung aller Geräte.
Die Hashrate sagt nicht aus, wie viele Transaktionen eine Blockchain pro Sekunde verarbeiten kann.
Ein Beispiel für Hashrate
Ein hypothetischer Bitcoin-Miner mit 100 TH/s führt etwa 100 Billionen Hashberechnungen pro Sekunde aus. TH/s steht für Terahashes pro Sekunde.
Hat dieser Miner 1 % der gesamten Hashrate, findet er unter gleichen Bedingungen langfristig voraussichtlich etwa 1 % der Blöcke. Aufgrund des Zufalls kann das tatsächliche Ergebnis abweichen.
Warum ist die Hashrate in Krypto wichtig?
Die Hashrate ist in Krypto-Nachrichten häufig ein Thema, wenn es um Mining-Geräte, Veränderungen der Mining-Aktivität und die Sicherheit von Proof-of-Work-Netzwerken geht. Mehr Rechenleistung aufseiten ehrlicher Teilnehmer macht es in der Regel schwieriger, für einen Angriff ausreichend konkurrierende Rechenleistung aufzubringen.
Eine hohe Hashrate garantiert jedoch keine vollständige Sicherheit. Auch die Verteilung der Rechenleistung und die Mittel eines möglichen Angreifers spielen eine Rolle.
Hashraten verschiedener Kryptowährungen lassen sich nicht ohne Weiteres miteinander vergleichen. Ihre Mining-Algorithmen können sich unterscheiden. Eine höhere Hashrate bedeutet auch nicht automatisch höhere Gewinne für Miner: Stromkosten, Geräte, Schwierigkeitsgrad und Belohnungen spielen ebenfalls eine Rolle.